Das ist der Grayling Trendbericht 2020
 
Grayling
Die fünf Marketing- und Kommunikationstrends für 2020 aus der Sicht von Grayling.
Die fünf Marketing- und Kommunikationstrends für 2020 aus der Sicht von Grayling.

Ein internationales Grayling-Team bestehend aus Kommunikationsprofis, Strategen und Kreativen hat fünf Marketing- und Kommunikationstrends für 2020 ermittelt.

Bereits zum fünften Mal in Folge hat Grayling fünf Marketing- und Kommunikationstrends identifiziert, die das Jahr 2020 prägen sollen. "Der Großteil der Erfolgsrezepte aus unserer Trend-Recherche stammt von Unternehmen und Marken, die sich vor allem an Endkonsumenten richten. Das liegt daran, dass diese Marken ihre Kommunikationsaktivitäten traditionell eher öffentlich machen als andere. Die gewonnenen Erkenntnisse sind aber auch für die B2B-Kommunikation, die Einbindung von Stakeholdern oder für den öffentlichen Sektor wertvoll", erläutert Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria.

Trend #1: Lieber echt als perfekt
Wichtiger als Perfektion sind vor allem den jüngeren Zielgruppen Echtheit und Glaubwürdigkeit. Marken reagieren darauf: Sie setzen häufiger auf ungeschönte Inhalte, ungeschminkte Information und volle Transparenz. Von der lückenlos dokumentierten Lieferkette über Insider-Instagram-Storys bis hin zu klaren Eingeständnissen und glaubwürdigen Entschuldigungen. Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit sind auch für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft zunehmend wichtig.

Trend #2: Hier und jetzt
Kampagnen für Mobiles – also Handys und Tablets – wirken dann besonders gut, wenn das Mobile ins Zentrum rückt. Also wenn sie User unterwegs mit Informationen versorgen, die für ihren jeweiligen Aufenthaltsort gerade wichtig und interessant sind. Zum Beispiel standortbezogene Storys und Aktionen oder Augmented-Reality-Overlays und PIN-Codes. Solche Angebote schlagen die Brücke von der physischen in die digitale Welt und erreichen Menschen immer und überall. Für mehr Aufmerksamkeit und Interaktion.

Trend #3: Zusammen schaffen wir's
Unternehmen beweisen, was ihre Werte im echten Leben bedeuten. Sie nützen ihren moralischen Einfluss, um positives Verhalten bei ihren Kunden zu fördern. Dabei geht es um Anreize und Hilfsmittel für Verhaltensänderung oder die Förderung neuer Rollenbilder in der Gesellschaft. Marken machen Entscheidungen leichter. Positive Verhaltensänderungen sind nicht nur für Marken, sondern auch für Regierungen und Behörden interessant: Kampagnen von Unternehmen können also auch dazu dienen, mehr Aufmerksamkeit und Engagement politischer Entscheidungsträger zu wecken.   

Trend #4: Fang mich, wenn du kannst 
Konsumenten selbstbewusster Marken müssen sich oft mehr anstrengen, um Botschaften, Sonderangebote oder Produkte zu bekommen. Die Idee der Fairness steht dabei zunehmend im Zentrum. Von aufdringlicher, liebloser Werbung gelangweilt, schätzen viele Konsumenten diese neue Art der Kundenbeziehung, bei der man zwar selbst aktiver sein muss als üblich, dafür aber auch belohnt wird. Umgekehrt erhalten Unternehmen so die Chance auf echte Beziehungen.

Trend #5: Schön, dass du da bist 
Kommunikation wird zunehmend kleinteiliger. Digitale Plattformen verlieren an Vertrauen. Darum investieren Unternehmen häufiger in echte Marken-Erfahrungen, also in reale Orte und Veranstaltungen. Das schafft Nähe und Vertrauen. Das Wohlbefinden der Kunden und Stakeholder steigt durch die freundliche und persönliche Atmosphäre. Zudem entsteht das Gefühl, Teil einer Markenfamilie zu sein, für die man sich gern engagiert.

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