Corona-Krisenmanagement: Fachgruppenobmann ap...
 
Corona-Krisenmanagement

Fachgruppenobmann appelliert an Unternehmen, nicht bei Werbeaktivitäten zu sparen

David Faber
Jürgen Bauer setzt auf Vernetzung, was er bereits mit der "Know-how-Allianz", einem von ihm initiierten Verbund aller relevanter Verbände der Branche, bewiesen hat.
Jürgen Bauer setzt auf Vernetzung, was er bereits mit der "Know-how-Allianz", einem von ihm initiierten Verbund aller relevanter Verbände der Branche, bewiesen hat.

Wenn in Unternehmen der Sparstift angesetzt wird, dann häufig bei Werbeaktivitäten. Der am 26. Juni frischgebackene Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Jürgen Bauer, setzt gerade jetzt auf Kooperation.

"Wer nicht wirbt, der stirbt. Das wusste schon der legendäre Unternehmer Henry Ford und sollte heute Basiswissen jedes Geschäftsführers sein", appelliert Jürgen Bauer an die Unternehmen, die Relevanz von regelmäßigen Kommunikationsaktivitäten nicht zu unterschätzen. Außerdem startet er seine neue Funktion mit einem Aufruf zur Kooperation: "Die Branchenvertretung muss wieder mehr zusammenrücken. Jetzt ist nicht Parteipolitik angesagt, sondern lösungsorientierte Arbeit. Wir müssen für unsere Mitglieder da sein und sie in der Krise bestmöglich servicieren und vertreten", so der neue Obmann.



Mit mehr als 11.600 Mitgliedsbetrieben und ihren 18.000 Beschäftigten ist die Wiener Werbe-, Kommunikations- und Kreativbranche ein bedeutender Wirtschaftszweig der Stadt und stellt bundesweit mehr als die Hälfte aller Dienstnehmer im Fachverband. "Wien ist zweifellos Österreichs Kreativhauptstadt. Unser Wirtschaftszweig ist aber natürlich auch sehr eng mit der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft verbunden und für deren Erfolg mitverantwortlich. Wenn Events, Kongresse und Kulturveranstaltungen noch länger ausfallen, sind Republik und Stadt Wien gefordert, diese Bereiche maßgeblich zu unterstützen und damit eine drohende Pleitewelle ab dem Herbst zu verhindern", fordert Bauer
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