B2C-Etat vergeben: Post bleibt gelb und wird ...
 
B2C-Etat vergeben

Post bleibt gelb und wird 'Violet'

Christian Stemper / Österreichische Post
Ob die Zusage per Post zugestellt wurde, ist offen. Den Etat-Zuschlag erhalten hat jedenfalls die Bietergemeinschaft "Violet", die das werbliche Bild der Post ab Februar prägen soll.
Ob die Zusage per Post zugestellt wurde, ist offen. Den Etat-Zuschlag erhalten hat jedenfalls die Bietergemeinschaft "Violet", die das werbliche Bild der Post ab Februar prägen soll.

B2C-Etat geht an die Bietergemeinschaft der Agenturen Aandrs, dialogic, papabogner und Virtual Identity. Diese soll als Customized Hub Agency im Zusammenspiel mit dem Post-internen Mediahouse agieren.

Branding, klassische Werbung, der gesamte Digitalbereich und Dialogmarketing: Seit Sommer lief wie von HORIZONT berichtet bei der österreichischen Post sowie bank99 die Suche nach Agenturpartnern für einen umfassenden Etat für die B2C-Kommunikation – Etatvolumen: rund 1,5 Millionen Euro jährlich exklusive Produktion und Media. Nun hat die Post ihre neuen Partner gefunden: Die vier Agenturen Aandrs, dialogic, papabogner und Virtual Identity initiieren für die Post die Customized Hub Agency "Violet" - die Farbe ist die Komplementärfarbe zum klassischen Gelb der Post. Der Zusammenschluss hat sich im dreistufigen Pitch unter gesamt 14 Bietergemeinschaften durchgesetzt. 

Die vier Agenturen sollen laut den Verantwortlichen die Rolle einer unabhängigen Beratungs- und Steuerungseinheit einnehmen und dabei je nach Anforderung die besten Köpfe vereinen. Schon bei der Ausschreibung hatte die Post darauf hingewiesen, die zunehmend komplexer werdenden Aufgaben nicht mit einem Partner realisieren zu wollen. Ab Februar wird "Violet" aktiv agieren, die Zusammenarbeit erfolgt in einer Matrix-Organisation mit dem Post-internen Mediahouse. 

"Durch diese Bieterinnengemeinschaft erwarten wir uns integrierte und aufeinander abgestimmte Konzepte entlang der Customer Journey. Wir haben uns damit vom Modell einer klassischen Leadagentur verabschiedet und die Partner agieren gleichberechtigt auf Augenhöhe", so Manuela Bruck, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Österreichischen Post.
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