Auch der ZAW ist gegen eine Werbeabgabe
 

Auch der ZAW ist gegen eine Werbeabgabe

Auch der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft wendet sich gegen Pläne, den Konsumentenschutz über eine Werbeabgabe zu finanzieren.

Mit "absolutem Unverständnis" reagieren der Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in Bonn und die Organisation Werbungtreibende (OWM) des Markenverbands in Wiesbaden auf die Forderung des deutschen Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, mittels einer Werbeabgabe den Konsumentenschutz zu finanzieren. Edda Müller, die Vorsitzende der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., "verkenne offenkundig", so der ZAW, "dass Ausgaben für Werbemaßnahmen zielgerichtete betriebliche Investitionen bedeuten, die sich amortisieren müssten. Es handelt sich um Absatzförderungsinstrumente und nicht um Sozialleistungen." Zudem übersehe sie, dass eine Werbeabgabe "auch eine erhebliche Belastung der Medien bedeuten würde".



Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin kommentiert die Verbraucherschutzpläne als "totale Verkennung

marktwirtschaftlicher Gesetze". (as)

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