Alkoholwerbeverbot auf schwankendem Boden
 

Alkoholwerbeverbot auf schwankendem Boden

Mit "deutlich mangelhaft" kritisieren europäische Vertreter der Werbebranche einen Entwurf der EU-Kommission für restriktivere Beschränkungen in Sachen Alkoholwerbung.

Mit "deutlich mangelhaft" kritisieren europäische Vertreter der Werbebranche einen Entwurf der EU-Kommission für restriktivere Beschränkungen in Sachen Alkoholwerbung.

Dem nun bekanntgewordenen Entwurf einer Empfehlung der EU an ihre Mitgliedstaaten zu Eingriffen in die Werbung der Anbieter alkoholischer Getränke im Zusammenhang mit dem Jugendschutz fehle das Fundament von beweisbaren Tatsachen, um Werberestriktionen über die bisherigen, teils freiwilligen Beschränkungen der Produzenten hinaus zu rechtfertigen, kritisiert die europäische Vereinigung Advertising Information Group (AIG) in einer Stellungnahme an die EU-Kommission.



Neben der Ausklammerung der betroffenen Hersteller aus der Konzeption des Entwurfs stoße vor allem dessen inhaltliche Tonalität in der europäischen Werbewirtschaft auf Befremden, heißt es seitens der AIG. In dem Vorschlag zur Installierung eines "unabhängigen" Aufsichtsgremiums für die Vorkontrolle von Werbung und ihre inhaltliche Steuerung durch Beschwerden von außen sieht die AIG "ein Indiz für die Einstufung der Werbung als erheblichen Risikofaktor".



Hier die Stellungnahme der AIG im vollen Wortlaut.

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