Agenturen beschäftigen durchschnittlich 7,35 ...
 

Agenturen beschäftigen durchschnittlich 7,35 Mitarbeiter

Der Fachverband für Werbung und Marktkommunikation präsentiert seine erste repräsentative Branchenumfrage.

In Zusammenarbeit mit der Salzburger Telefonmarketing-Gesellschaft Callgate realisierte der Fachverband für Werbung und Marktkommunikation erstmals eine repräsentative Umfrage unter seinen Mitgliedern.
Das Rückgrat der Branche bildet das Werbeagenturgeschäft (35 Prozent), gefolgt von Grafik (15 Prozent), PR (10 Prozent) und Web-Design (5,7 Prozent). Interessant die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten: Während 60 Prozent der 13.500 Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes 1-Mann/Frau-Betriebe sind, ergibt die vorliegende Analyse einen durchschnittlichen Beschäftigtenstand von 7,35 österreichweit. In Wien liegt der Durchschnitt bei 7,38 und bestätigt die eigentlich kleingewerbliche Struktur der Werbelandschaft - auch in der Bundeshauptstadt. In Sachen Gewinnerwartungen halten sich die Befragten - nach dem Motto "Wär schön, wenn's so bleibt, wie's ist" - zurück.
Als wichtigste Forderungen der Branche werden genannt: die Abschaffung der Werbesteuer, weniger Lohnnebenkosten, weniger Steuern auf nicht entnommene Gewinne (zur Verbesserung der Eigenkapitaldecke) und bessere Krediot-Rahmenbedingungen (Stichwort: Basel II). Auch diesbezüglich decken sich im übrigen die Bedürfnisse der Agenturen in den Bundesländern mit jenen in Wien.

Mehr dazu, insbesondere die Meinung zu den österreichischen Werbetarifen in TV und Print, lesen Sie in HORIZONT 18/2002 vom 3. Mai 2002.

(spr)

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