Europa schlägt Weg zu Web 3.0 ein
Laut der Europäischen Kommission sind Breitbandanschlüsse auf dem Vormarsch.
Die Europäische Kommission hat eine zufriedene Halbzeitbilanz zum Fortschritt ihres Programmes "i2010" (eine Agenda zur Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien) gezogen. "i2010" soll eine lückenlose Vernetzung der europäischen Informationsgesellschaft möglich machen. Europa hat im Bezug auf die nächste Internetgeneration die Nase vorn, kommt die Kommission zum Schluss. Denn bereits jetzt sind fast hundert Millionen mehr Breitbandanschlüsse vorhanden als in den USA. Die Kommission bemängelt, dass nach wie vor ein einheitlicher digitaler Markt fehlt, weshalb auf dem Weg zu Web 3.0 noch weitere Anstrengungen unternommen werden müssen.
"Das Internet der Zukunft wird unsere Gesellschaft radikal verändern. Web 3.0 heißt, dass Geschäft, Unterhaltung und soziale Vernetzung überall und jederzeit nahtlos über schnelle, zuverlässige und gesicherte Netze möglich sind. Es bedeutet das Ende der Trennung zwischen Mobilfunk- und Festnetzanschluss", meint EU-Medienkommissarin Viviane Reding.



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