Rotkreuz-Kampagne zum Schutz von Zivilisten

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) veröffentlichte einen Spot und ein Online-Spiel.

Attacken auf Zivilisten, medizinische Einrichtungen und Helfer gehören bei zahlreichen aktuellen Konflikten zum Alltag. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ruft mit einem drastischen, berührenden und schockierenden Video in Erinnerung, dass Angriffe auf Zivilisten ein klarer Verstoß gegen das Humanitäre Völkerrecht sind und niemals akzeptiert werden dürfen.

„Wir unterstützen diese Kampagne, weil es wichtig ist das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es auch im Krieg Regeln gibt, die unbedingt eingehalten werden müssen“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Die Genfer Konventionen sind das Regelwerk, das die Grenzen des Krieges vorschreibt. Alle 196 Staaten haben sie ratifiziert, sie sind damit universell bindendes Völkerrecht. Die vier Genfer Konventionen und die Zusatzprotokolle zielen darauf ab, die Auswirkungen von bewaffneten Auseinandersetzungen zu beschränken und jene zu schützen, die nicht am Konflikt teilnehmen, wie etwa Zivilisten, Verwundete oder Gefangene.

Mit einem neu entwickelten Online-Spiel möchte das IKRK auch jüngeren Menschen die Gelegenheit geben, sich mit den Genfer Konventionen auseinanderzusetzen. Die Website enthält ein Quiz, Daten-Visualisierungen und Hintergrundinformationen über das Humanitäre Völkerrecht.

[Red.]

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