Zum Beispiel U6: FH-Studierende hinterfragen Klischees der U-Bahn Linie

„Falter“-Chefredakteur und Lehrgangsleiter Florian Klenk hat die FH-Studierenden mehrere Wochen lang am Projekt arbeiten lassen.

Nach dem im Vorjahr durchgeführten Projekt Zum Beispiel Eichgraben wollten es die FH-Studierenden des Lehrgangs „Recherche“ an der FHWien der WKW wieder wissen: Jene, die im Vorjahr den Lehrgang besucht haben, fuhren nach Eichgraben, um umfassend über den Ort und seine Flüchtlingspolitik zu recherchieren und zu schreiben (HORIZONT berichtete). Jene Studierende, die aktuell den Lehrgang besuchen, fuhren mit der U6, um Klischees der U-Bahn Linie zu hinterfragen.

Mehrere Wochen lang haben die Studierenden des zweiten Semesters für das FH-Projekt Zum Beispiel U6 recherchiert, Interviews geführt, Texte geschrieben, Videos gedreht und Fotos gemacht. Sie sind mit Kameras und Notizbüchern in die U6 eingestiegen und haben dort Gespräche geführt: mit Dealern, Huren, Sozialarbeitern, Caritas-Helfern, Flüchtlingen, Polizisten, Hausmeistern, Passagieren und vielen anderen U6-Experten in dieser Stadt. 

„So konnten wir in diesem Online-Projekt ein schillerndes Porträt der U6 und ihrer Umgebung gestalten, das auch viel über das globalisierte Wien im Umbruch erzählt. Die U6, so zeigen unsere Reportagen, führt nicht nur an der Armut dieser Stadt vorbei, sondern sie lässt auch in die noch immer sehr kraftvollen Institutionen eines Sozialstaats blicken“, schreibt „Falter“-Chefredakteur und Lehrgangsleiter Florian Klenk auf der Website über das Projekt.

[]

Kommentare

1 Postings

  • Karim
    Gerade bin ich über die im Text gewählte Bezeichnung Hure gestolpert. Ist meiner Meinung in einem Newsbeitrag fehl am Platz, da der Begriff abwertend ist. Besser wäre da Prostituierte. Worte haben viel Macht...
Diskutieren Sie mit

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online