Horizont Newsletter

Wovor Verlage Angst haben

Symbolfoto © Fotolia

Eine neue Studie zeigt, dass Führungskräfte nicht in Internet-Plattformen die größte Gefahr für ein positives Geschäftsjahr sehen, sondern in internen Faktoren.

Keine Frage, die Sorge um den Einfluss von Tech-Portalen wie Facebook und Google auf den klassischen Journalismus wächst. Das zeigt eine aktuelle Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism und der University of Oxford. Die Studie, für die 196 Führungskräfte der Medienbranche aus 29 Ländern befragt wurden, ergab, dass 44 Prozent aller Teilnehmer sich heuer mehr Sorgen um die Macht der Portale machen als vor einem Jahr. Nur 7 Prozent machen sich weniger Sorgen. Snapchat und Facebook werden dabei negativer gesehen als Google und Twitter.

Die größte Bedrohung für das Geschäftsjahr 2018 sind aber nicht die Plattformen, sondern interne Faktoren wie Widerstand gegen Neuerungen und nicht in der Lage für Innovationen zu sein. Das sagen 36 Prozent der Befragten.

Fast die Hälfte der Führungskräfte (44 Prozent) sieht Abonnements als wichtigste Umsatzquelle im digitalen Bereich - noch vor Display-Werbung und Sponsored Content. Fast drei Viertel (72 Prozent) planen 2018 Experimente mit künstlicher Intelligenz.

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online

Das könnte Sie auch interessieren