„Woche des Zeitungslesens im Wiener Kaffeehaus“

Von 15. bis 22. Jänner weisen der VÖZ und die Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser auf die Gemeinsamkeiten des Mediums Zeitung und der Wiener Kaffeehauskultur - inklusive 3 Podiumsdiskussionen

Diesen Freitag beginnt die „Woche des Zeitungslesens im Wiener Kaffeehaus“. Von 15. bis 22. Jänner 2016 weisen der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser auf die Gemeinsamkeiten des Mediums Zeitung und der Wiener Kaffeehauskultur hin. Zeitungen, Magazine und Kaffeehäuser seien Orte der Debatte und diese Diskussionskultur wolle man in den kommenden Tagen mit drei Podiumsrunden pflegen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei. An der Initiative beteiligten sich rund 90 Wiener Kaffeehäuser und 35 Kauftageszeitungen, -wochenzeitungen und -magazine.

„Zeitungen und Magazine werden tagtäglich von zahlreichen Kaffeehausgästen nachgefragt und gelesen. Gleichzeitig bieten Kaffeehäuser das perfekte Umfeld, um über journalistische Inhalte zu diskutieren und sich auszutauschen. Daher freut es mich sehr, dass die Wiener Kaffeehäuser und Österreichs Zeitungen ihre Kooperation heuer fortführen und die ‚Woche des Zeitungslesens im Wiener Kaffeehaus’ wieder anbieten“, so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Kaffeehaus als Coworking-Space 2.0

Unter dem Titel „Das Kaffeehaus als Coworking-Space 2.0„ wird am 18. Jänner um 19.00 Uhr im Café Museum (Operngasse 7, 1010 Wien) über das Café als Arbeitsplatz und Meeting-Raum für Meinungsmacher aus Politik, Wirtschaft und Medien diskutiert. Unter der Moderation von “Horizont„-Chefredakteurin Marlene Auer diskutieren Matthias Ortner, (Vorstandsmitglied Ottakringer Brauerei), Franzobel (Schriftsteller), Werner Kuhn (Rapid), TU Professor Thomas Grechenig und Journalistin Uschi Pöttler-Fellner.

Marktplatz der Meinungen

Am 19. Jänner wird das Cafe Korb (Brandstätte 9, 1010 Wien) um 19.00 Uhr zum Marktplatz der Meinungen. Unter der Moderation von „News“-Redakteurin Julia Schnizlein befassen sich die Diskutanten mit diesen Themen: Liefern Zeitungen und Magazine mit Meinungsstücken einen Mehrwert gegenüber 140-Zeichen-Tweets? Wie viel Polarisierung dient dem Diskurs? Oder gibt es vielleicht zu viele gleich gebürstete Meinungen? Darüber sprechen „Die Presse“-Kolumnist Rudolf Taschner, „profil“-Herausgeber Christian Rainer, „nzz.at“-Chefredakteur Michael Fleischhacker, und der Wien-Korrespondent der „Oberösterreichischen Nachrichten“ Christoph Kotanko.

Die Zeitung von morgen

Eine hochkarätig besetzte Runde von Chefredakteuren trifft sich am 20. Jänner  um 19.00 Uhr im Café Prückel (Stubenring 24, 1010 Wien) zur ehrlichen Blattkritik über die Zeitung von morgen. Darüber hinaus diskutieren Rainer Nowak („Die Presse“), Andreas Koller („Salzburger Nachrichten“), Antonia Gössinger („Kleine Zeitung“), Eva Weissenberger („News“) und Helmut Brandstätter („Kurier“) unter der Moderation von „Die Zeit“-Österreich-Repräsentant Sebastian Loudon über folgende Fragen: Welche Inhalte will der Medienkonsument in fünf Jahren in der Zeitung lesen? Welche Texte haben sich überholt, welche werden weiterhin nachgefragt? Was muss sich ändern, was hat Bestand?

(red)

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