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Wirtschaftsethik im Kino

Die Film- und Diskussionsreihe „Philosophie im Kino“ wird am 27. Mai im Wiener Stadtkino fortgesetzt

Am 27. Mai heißt es im Stadtkino am Wiener Schwarzenbergplatz wieder „Philosophie im Kino“. Die Kino- und Diskussionsreihe geht nach ihrem Österreichstart im Herbst vergangenen Jahres in die zweite Runde. Initiiert wird der philosophische Filmabend vom Center for Responsible Management und der Bonner Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ask) – das Motto lautet dieses Mal „Wohlstand oder Glück? Über Reichtum und das gute Leben“.

Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Thematik, vorgetragen vom Bonner Wirtschaftsethiker und Akademie-Direktor Martin Booms, anschließend wird der deutsche Film „Die fetten Jahre sind vorbei“ gezeigt, in dem junge Revolutionäre in die Villen wohlhabender Familien einbrechen. Ein Film, der den Sehern – so hofft man – genug Stoff zur Diskussion gibt, denn: Im Anschluss wird das Publikum zum moderierten Diskurs geladen.

„Die fetten Jahre sind vorbei – das spüren wir seit 2008 in der Wirtschaft, in unserem privaten Leben und in der politischen Realität. Die aktuelle Vertrauenskrise und ihre Auswirkungen – wie etwa ein Ohnmachtsgefühlt vor allem einer jüngeren Generation – machen den Film aktueller denn je. Mit Philosophie im Kino betrachten wir diese Thematik aus einem Blickwinkel, der in der öffentlichen Debatte so nicht stattfindet: wie man mit anscheinend unvereinbaren Werte  und Ideologien umgehen kann – und was dahinter steckt“, so Barbara Coudenhove-Kalergi vom Center for Responsible Management.

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