Wien: Getränkedispenser akzeptiert sportliche Betätigung als Zahlungsmittel

Ein paar Laufschritte vor dem interaktiven City Light und schon spuckt der Getränkedispenser von DerAutomat auf der Laufstrecke neben dem Wiener Donaukanal eine Flasche Mineralwasser aus.

Dank eines interaktiven City Lights, eines Bewegungsmelders und einer Schnittstelle zu einem innovativen Getränkedispenser können sich Jogger, Radfahrer, Inlineskater und Spaziergänger am Wiener Donaukanal seit Anfang August mit gratis Mineralwasser von Vöslauer versorgen. Die Durstigen müssen vor dem City Light im violetten Vöslauer-Design nur ein paar Laufschritte vollführen und schon rattert wenige Sekunden später eine Flasche Vöslauer Sport in den Ausgabeschlitz – und zwar gratis.

Das Konzept dafür basiert auf einem Schulterschluss des Auftraggebers Vöslauer, der Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann, der Mediaagentur Media1, der Ambient-Media-Spezialagentur Ambient Art, des Out-of-Home-Werbeunternehmens Epamedia sowie des Retail-Technologie-Innovators DerAutomat.

Das von Roman Harrer und Petra Marada-Seletzky gegründete Unternehmen DerAutomat entwickelt und vermarktet Automatisationslösungen für die Warenausgabe im 24-Stunden-Betrieb. „Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen stationärem Handel und Online-Handel und haben uns auf die Konzeption von interaktiven Regalflächen sowie innovativen Hardware- und Softwarelösungen für den automatisierten Einzelhandel spezialisiert“, erklärt DerAutomat-Gründer Roman Harrer und fügt hinzu: „Das aktuelle Projekt für Vöslauer ist für uns ein gelungenes Beispiel dafür, wie man innovative Retail-Technologie mit cleveren Kommunikationskonzepten verbinden kann und nebenbei den Endkonsumenten die Zukunft des Handels vor Augen führt.“

Petra Marada-Seletzky, Co-Founder von DerAutomat ergänzt: „Der Anspruch von DerAutomat ist es, Lösungen für und Antworten auf einige der Megatrends im globalen Einzelhandel zu liefern. Endkonsumenten erwarten zunehmend eine Rund-um-die-Uhr-Bedarfsversorgung, die eine essentielle Ergänzung zu den örtlichen und zeitlichen Limitierungen des Einzelhandels, wie wir ihn heute kennen, darstellen. Die Ausbreitung von Selfservice-Vending-Centers im asiatischen Raum liefert aus unserer Sicht einen Vorgeschmack darauf, dass sich auch der Einzelhandel in Europa bald in Richtung interaktive Verkaufsflächen, die 24/7 zugänglich sind, entwickeln wird.“

[Red.]

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