Westermann: Klang macht Marke

Medientage: Der deutsche Soundspezialist Carl-Frank Westermann rät Marken zu umsichtigem Umgang mit Klang.

„Ohren kann man nicht schließen, man muss sich der transportierten Stimmung aussetzen“, sagt Carl-Frank Westermann, Soundspezialist und mit seiner Agentur Wesound für Markenklänge und Sound Branding zuständig. Im Rahmen der 19. Österreichischen Medientage zeigt der Berliner Markenexperte mit zahlreichen Beispielen, „wie Klang die Markenwahrnehmung prägt“.

Sound hat den Anspruch, Marken tonal zu ersetzen, erklärt Westermann den zentralen Nutzen von Branding via Ton und Klang. „Daher rate ich jeder Marke: Klinge nur so, wie Du bist und nicht, wie Du glaubst, dass andere wollen, wie Du klingen sollst“, so die zentrale Forderung. Für dieses tonale Branding stünden verschiedene Elemente zur Verfügung, listet Westermann: Stimme, Sound, Klangmotive, Rhythmus, Klangfarbe oder Atmosphäre. Der richtige Einsatz dieser Elemente für das Branding einer Marke sei besonders wichtig, „weil Sound implizit wirkt, also wie von selber. Unser Gehirn entscheidet zu 95 Prozent unterbewusst, ob Werbung authentisch klingt oder nicht.“ Westermanns Fazit: „Werbetreibende, Unternehmen und Marken müssen Sound ernster nehmen, ihn bewusster einsetzen, ihn mehr genießen.“

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