Werbe-KV: Abschluss für 2017, Fahrplan für 2018

Nach monatelangen Verhandlungen, Betriebsversammlungen und einer Arbeitnehmerdemo konnten sich die Verhandlungspartner nun auf einen Werbe-KV 2017 und einen Fahrplan für einen Werbe-KV 2018 einigen.

Am 20. März konnten sich die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und die Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) auf einen Werbe-KV 2017 und einen Fahrplan für einen neuen Werbe-KV 2018 einigen.

Im Zuge dieser Einigung konnten die Differenzen über den anstehenden KV-Abschluss für das Jahr 2017 beigelegt werden konnten, teilten Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter mit. In einer Aussendung heißt es, dass die Mindestgrundgehälter rückwirkend mit 1. März um 1,33 Prozent erhöht werden, außerdem erhalten alle einen Tag Zeitausgleich.

In der Aussendung heißt es weiter, dass es für den Reformprozess sowohl einen konkreten Zeit- als auch Themenfahrplan gebe. So haben sich die Verhandlungspartner nun auch darauf verständigt, dass die Verhandlungen zum Werbe-KV 2018 Mitte April starten. Ziel sei es, den Kollektivvertrag mit 1. Jänner 2018 in Kraft treten zu lassen.

„Unsere Reformpartnerschaft hat nach zwei Gebührensenkungen und Erleichterungen bei der Gewerbeordnung den nächsten großen Schritt gemacht. Mit dem neuen Kollektivvertrag können wir weiter an Lösungen für die Branche und der Modernisierung der Standesvertretung arbeiten“, kommentieren Fachgruppen-Obmann Stephan Gustav Götz (Grüne Wirtschaft) und Konrad Maric (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband SWV Team Werbung Wien) das Verhandlungsergebnis.

„Die Arbeit an einem Kollektivvertrag neu nimmt beide Seiten der Sozialpartnerschaft in eine große Verantwortung. Aktuelle Entwicklungen stellen die ArbeitnehmerInnen der Branche vor neue Herausforderungen. Mit der heutigen Einigung ist es gelungen, die ersten Schritte gemeinsam zu gehen“, sagt Judith Reitstätter, Wirtschaftsbereichssekretärin der GPA-djp.

In der Branche sind laut GPA-djp österreichweit rund 23.000 Menschen beschäftigt. Davon fallen aber nur die 14.000 Betroffenen in Wien unter den KV.

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