Von der Schulbank in die Führungsetage

Aufgaben auslagern an Leute, die mehr Zeit als Geld haben – das ist das Konzept von Taskrookie, das von einem Schüler und einem Studenten gegründet wurde.

Es braucht nicht immer jahrelange Berufserfahrung, um ein eigenes Unternehmen zu gründen: Als Nikolaus Bauer und Constantin Weiland den Grundstein für ihr Start-up legten, waren sie 19 und 17 Jahre jung – offiziell gründen konnten sie ihre GmbH erst, als Weiland volljährig wurde.

Nun arbeiten inklusive der beiden Gründer neun Leute an Task­rookie, darunter Entwickler sowie Experten für Design und Marketing. Bei Taskrookie können Menschen mit wenig Zeit Alltagsaufgaben an andere Menschen übertragen – oft sind es Studenten, die zum Beispiel Einkäufe für die zahlenden Kunden erledigen und sich so ein Taschengeld dazuverdienen.

Die Auftraggeber wiederum sind meist Mitte 30, beruflich erfolgreich und wollen mehr Zeit für die Familie haben. Die Idee für das Start-up kam den beiden, weil Weilands Großmutter ihn öfter um Mithilfe bei der Gartenarbeit gebeten hatte und er diese Aufgabe an einen Freund weitergab – die Idee, daraus eine Vermittlungsplattform zu machen, lag somit auf der Hand.

Bauer ist an der WU inskribiert, verbringt aber die meiste Zeit mit Taskrookie: „Von 8 Uhr morgens, oft bis 2 Uhr in der Nacht“, sagt er. Weiland macht derzeit Matura, nutzt aber auch jede freie Minute für das Start-up – oft bis tief in die Nacht hinein.

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