VGN-Chef Pirker kündigt alternative Erhebung zur Media Analyse an

Horst Pirker stärkt Flaggschiff „News“ den Rücken und kündigt eine eigene Erhebung als Alternative zur Media Analyse an.

Verlagsgruppe News-Chef Horst Pirker bekräftigt im Ö1-Medienmagazin #doublecheck, am Flaggschiff „News“ festhalten zu wollen. Man müsse aber die Anstrengungen intensivieren, „um das, was 'News' die Gruppe belastet, erträglich zu halten oder noch erträglicher zu machen“, so Pirker, der vor eineinhalb Jahren die Mehrheit an Österreichs größter Magazingruppe übernommen hat. Dahinter stehe auch ein verlegerischer Gedanke, kein rein kaufmännischer: „Wenn es diesen verlegerischen Gedanken und diese emotionale Komponente nicht gäbe, dann hätten Vorgänger von mir das 'News' schon eingestellt. Es klingt ein bisschen banal, aber: Geld allein macht nicht glücklich.“ Das Magazin werde aber, so Pirker, nicht zu „alten Herrlichkeiten“ zurückkehren, als der einstige Reichweitengigant gutes Geld abwarf.

Überraschende Worte kommen von Pirker in Sachen Media Analyse, die ein veraltetes Instrument sei, das für Regionalmedien oder große Boulevardzeitungen wie die Kronen Zeitung immer noch Sinn mache. Für die Magazine der Verlagsgruppe News sei die Media Analyse aber immer weniger brauchbar. Pirker kündigt gegenüber Ö1 an, daher eine eigene Erhebung in Auftrag geben zu wollen. Ähnliches hatte zuletzt auch Wolfgang Fellner, Minderheitseigentümer an der VGN, für seine Mediengruppe Österreich angekündigt - und kürzlich eine entsprechende eigene Erhebung in Inseraten promotet. Der so genannte Media-Monitor wird gemeinsam mit Research Affairs erhoben.

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