UPC Österreich mit mehr Umsatz und Abonnenten

Der Kabelnetzbetreiber UPC konnte im vergangenen Quartal die Zahl der Kunden und den Umsatz steigern. Die Volldigitalisierung Österreichs wird fortgesetzt.

UPC meldet, dass der Umsatz in Österreich im 4. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 85,7 Millionen Euro gestiegen ist, die Zahl der Abonnenten stieg gegenüber dem dritten Quartal um 16.000 auf 1,44 Millionen, im Jahresvergleich stieg die Zahl der Kunden um 50.000 Abonnements. Maßgeblich am Umsatzwachstum beteiligt ist dem Unternehmen zufolge der Geschäftskundenbereich, in dem der Umsatz um 13 Prozent stieg. UPC beschäftigte im Vorjahr 1.070 Mitarbeiter in Österreich, 2015 waren es 1.111. Der Rückgang sei primär auf natürliche Abgänge zurückzuführen.

Die Volldigitalisierung ist in Österreich laut UPC in fast allen Regionen umgesetzt. Nun startet die Umstellung des TV- und Radiosignals von analog auf digital in der letzten und größten Region – Wien und Wien Umgebung. Nach über 15 Jahren analogen und digitalen Parallelangebots wird ab Herbst 2017 ganz Österreich zu 100 Prozent digital sein.

„Replay-TV“ auch bei UPC

Neuerungen gibt es nun auch im Angebot für die User: Nach A1 (Telekom Austria) und „Drei“ (Hutchison) startet nun auch der UPC mit zeitversetztem cloudbasiertem Fernsehen. Die Funktion namens „Replay TV“, die UPC schon in anderen Ländern anbietet, ermöglicht es, im gesamten TV-Programm eine Woche zurückzuspulen. Aus Urheberrechtssicht ist die Funktionalität rechtliches Neuland und stößt bei den Fernsehsendern auf wenig Gegenliebe.

UPC plant den Start im Laufe des heurigen Jahres. Im ersten Schritt soll Replay TV noch im Frühjahr über Horizon Go verfügbar sein, später auch über die Horizon-Box. Die Nutzer würden diese Funktion wollen, argumentierte UPC-Chef Eric Tveter im APA-Interview in Bezug auf den Graubereich im Urheberrecht. Man sei aber in engem Kontakt mit den TV-Stationen. UPC bietet Replay TV in der Schweiz, in den Niederlanden, Irland, Belgien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Rumänien an.

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Kommentare

1 Postings

  • Franz Brazda
    Tolle Sachen bietet die UPC. Aber das man auf deren UPC-Boxen seine eigene Favoritenliste erstellen kann, wird nach wie vor unterbunden. Also nix mit ORF1 auf 1, ORF2 auf 2 etc. Hier beginnt es erst ab 201 wenn man die HD-Sender sehen will. Interessant wird das in Kürze wenn die analogen Sender abgeschaltet werden. Da werden sich einige, vor allem ältere Zuseher schwer tun wenn sie ORF 1 nicht auf 1 sondern auf 201 suchen müssen. Das ist dann wahres UPC-Kundenservice.
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