UNO, UNICEF und WEF sind die meistgefolgten internationalen Organisationen auf Social Media

Die PR-Agentur Ecker & Partner stellt die neue Twiplomacy-Studie ihres Netzwerkpartners Burson-Marsteller vor, die das Social Media-Verhalten internationaler Organisationen anaysiert.

Die Vereinten Nationen und UNICEF sind die zwei meist gefolgten internationalen Organisationen auf Social Media, mit 16,9 bzw. 16,3 Millionen Followern über alle Kanäle. Das World Economic Forum mit Sitz in Genf hält mit 10 Millionen Followern und Abonnenten kombiniert auf Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, YouTube und Google+ den dritten Platz. Das zeigt die neue Twiplomacy-Studie von Burson-Marsteller, die laut Nicole Bäck-Knapp, Geschäftsführerin Ecker & Partner, die Aktivitäten von 97 multilateralen Organisationen und ausgewählten gemeinnützigen Organisationen auf den sechs wichtigsten Social Media Kanälen betrachtet.

Das World Economic Forum (WEF) besitzt mit Abstand die höchste Anzahl an Interaktionen (bspw. Likes & Retweets). In den letzten 12 Monaten wurden alleine auf Facebook, Twitter und Instagram 33,5 Millionen Interaktionen gemessen. UNICEF liegt mit 25,6 Millionen Interaktionen auf Platz 2 und rangiert damit vor Greenpeace (11,2 Millionen Interaktionen).

Wachsende visuelle Inhalte

Obwohl nur 16 Prozent der 72.736 untersuchten Facebook Posts von internationalen Organisationen in den letzten 12 Monaten Videobeiträge im nativen Format waren, machten diese knapp 45 Prozent der Gesamtinteraktionen aus. Das WEF sticht dabei vor allem durch den erfolgreichen Einsatz von kurzen, für mobile Endgeräte optimierten Videos hervor. Die drei Facebook-Beiträge internationaler Organisationen mit den meisten Interaktionen waren vom WEF produzierte einminütige Videobeiträge im nativen Format mit mehr als 100 Millionen Aufrufen.

Auch Twitter, bekannt für seine mittlerweile 280-Zeichen-Nachrichten, verwandelt sich zunehmend in ein visuelles Netzwerk. Die meisten internationalen Organisationen fügen jedem Tweet ein Foto oder Video bei: Fünf Prozent aller Tweets beinhalteten ein Video im nativen Format, was zu durchschnittlich 263 Interaktionen führte (das entspricht 12 Prozent aller Interaktionen). Nur gerade einmal 5 Prozent aller analysierten Tweets sind reine Text-Updates.

Fast drei Viertel der 97 untersuchten internationalen Organisationen haben aktive Profile auf Instagram, einer Plattform für visuelle Inhalte. Eine stetig ansteigende Anzahl an Organisationen teilt heute täglich Instagram-Stories, um die Herzen und Unterstützung ihrer Fans zu gewinnen.

Organisationen setzen auf Social Media

„Die plattformübergreifende Studie zeigt, wie internationale Organisationen sich immer mehr auf ihren Social Media Auftritt verlassen um durch neue Inhalte und Formate, noch besseren Austausch mit Stakeholdern zu halten“, ergänzt Ramiro Prudencio, CEO von Burson-Marsteller EMEA. „Die zunehmende Kommunikation von Führungsangelegenheiten auf Twitter ist ein Indikator für die Richtung, die Wirtschaftsführer zunehmend einschlagen werden.“

Für die aktuelle Studie analysierte Burson-Marsteller 171 Twitter-Accounts von internationalen Organisationen sowie 113 Facebook-Seiten, 75 Instagram-Accounts, 83 LinkedIn-Seiten und 35 persönliche Profile, 88 YouTube-Kanäle, 82 Google+ Seiten und 50 Periscope Kanäle. Die Gesamtanzahl an Followern über diese 6 Kanäle kombiniert, beträgt über 145 Millionen (145.120.969 Follower und Abonnenten).

Die beliebteste Einzelperson

UN-Generalsekretär António Guterres ist mit Abstand der effektivste Twitter-Nutzer der 74 untersuchten Führungspersönlichkeiten, mit durchschnittlich 1.092 Retweets pro Tweet – obwohl er nicht einmal der meistgefolgte Twitterer ist. Persönliche Twitter-Accounts von Führungskräften haben in der Regel die höchsten Gesamtinteraktionen. Diese errechnet sich aus der Anzahl der Interaktionen, dividiert durch die Anzahl der Beiträge und Durchschnitt an Followern der letzten 12 Monate.

Wem die Organisationen folgen

Dem Twitter-Account von @TheEconomist folgen die höchste Zahl internationaler Organisationen; gefolgt von The New York Times, BBC und Reuters. Helen Clark, ehemalige Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Bill Gates sind die meist gefolgten Personen.

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