Styria investiert 30 Millionen Euro in Druckereistandorte

Mit einer Investitionssumme von 30 Millionen Euro in ihre beiden Druckereistandorte will die Styria Media Group ihr Printportfolio in die Zukunft führen.

Dieser Artikel erschien auch in der HORIZONT-Printausgabe 20/2017 vom 19. Mai. Hier geht's zum Abo.

Eine Menge Geld nimmt die Styria Media Group in die Hand, um in ihre beiden Druckereistandorte in Graz und in St. Veit zu investieren. Konkret investieren die Druck Styria (Graz) und die Druck Carinthia (St. Veit) bis Ende 2018 insgesamt 30 Millionen in zwei neue Druckmaschinen in Graz, eine Runderneuerung der Druckmaschine in St. Veit und in drei neue Versandraumanlagen an beiden Standorten. Beide Unternehmen sind eigenständige Gesellschaften und stehen zu 100 Prozent im Eigentum des international tätigen Medienkonzerns.

Im Zuge dessen wird auch das Printportfolio mit Sonderwerbeformen und anderen Features erweitert, die künftig den Ruf der Styria Media Group als „mutiges, innovatives Medienunternehmen unterstreichen“ sowie ihren Kunden und auch Lesern „noch mehr bieten werden, nämlich Hightech auch im Druck“, wie es aus dem Medienhaus heißt. Gedanke dahinter: Die Crossmedialität von Marken und Partnern erfolgreich in die Zukunft zu führen - als sinnvolle Ergänzung zum digitalen Geschäft, wie es weiter heißt.

Verträge unterzeichnet

Die entsprechenden Verträge wurden nun von den beiden Geschäftsführern der Styria Print Group, Christian Wilms und Alexander Marko, sowie von Vertretern der Geschäftspartner und den Lieferanten Alexander Wassermann und Markus Bader vom Maschinenbauunternehmen Manroland sowie Jürg Möckli und Enrico Caruso vom Schweizer Fördertechnikkonzern Ferag unterzeichnet. Für die Styria bedeute dieser Schritt „ein klares Bekenntnis, dass wir den Erfolg aller Printprodukte auch weiter unterstützen“, sagt Kurt Kribitz als ressortzuständiger Vorstand. Die Tatsache, dass man den Fokus zugleich aber genauso stark auf das digitale Geschäft lege, würde beweisen, dass Druck und Digital sich nicht gegenseitig ausschließen würden. „Im Gegenteil: Sie sind einander eine erfolgsversprechende Ergänzung“, so Kribitz.

Laut Vorstandsvorsitzendem Markus Mair sei man davon überzeugt, dass gedruckte Zeitungen auch in Zukunft einen Stellenwert und eine Funktion haben: „Unsere durchwegs starken Marken wie etwa Kleine Zeitung und Die Presse sind hier maßgebliche Faktoren für die Styria, um die österreichische Medienlandschaft auch in Zukunft entscheidend mitzugestalten. In gedruckter und digitaler Form“, erklärt Mair.

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