Studie: Vertrauen der US-Bürger in die Medien gewachsen

Eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Poynter-Instituts ergab, dass knapp die Hälfte der Bürger der Berichterstattung der Medien generell vertraut.

Trotz der regelmäßigen heftigen Attacken von US-Präsident Donald Trump auf einen Großteil der Medien ist deren Reputation bei den Bürgern offenbar gewachsen. Eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Poynter-Instituts ergab, dass knapp die Hälfte der Bürger der Berichterstattung der Medien generell vertraut. Zwölf Prozent erklärten, sie hätten ein „hohes Maß“ an Vertrauen zu den Medien.

Weitere 37 Prozent haben demnach „ziemlich viel“ Vertrauen. Das Institut verglich diese Resultate mit Gallup-Umfragen der vergangenen Jahre. Demnach lag das Vertrauen der Bürger in die Medien im September 2016 bei nur 32 Prozent, im vergangenen September dann bei 41 Prozent. „Ermutigenderweise“ sei das Ergebnis der aktuellen Studie, dass die Öffentlichkeit die Presse unterstützt, heißt es in der Poynter-Studie. Allerdings sei diese Unterstützung nur schwach ausgeprägt.

Die Umfrage zeigte auch, dass die US-Bürger über die Rolle der Medien tief gespalten sind. 44 Prozent stimmten mit Trump darin überein, dass Medien „Falschnachrichten“ über den Präsidenten fabrizierten. 31 Prozent gaben ihm darin Recht, dass bestimmte große Medienhäuser „Feinde des Volkes“ seien. 13 Prozent bekundeten, „überhaupt kein“ Vertrauen in die Medien zu haben.

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