„Stigma-freie Umgebung“: Palmers bezieht Stellung

„Osterhöschen“-Post sorgte für Aufregung.

Anlässlich des polarisierenden Postings, welches Wäschehersteller Palmers Ostersonntag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, meldet sich nun CEO Marc Wieser zu Wort. Das Posting hatte binnen kürzester Zeit für Aufregung unter den Facebook-Fans sowie in den Medien gesorgt.

„Palmers hat seine Kundinnen niemals anhand ihrer Körpermaße, politischen Ansichten oder sozialen Position gemessen“, so Wieser. Palmers verstehe sich als „Love Brand“, die sich unter anderem durch ein Vertrauensverhältnis zwischen Marke und Kundinnen auszeichne, und unterstütze ein „sehr modernes und zeitgemäßes Frauenbild“.

„Wir distanzieren uns ganz bewusst von sozialen Stigmata, die Frauen gesellschaftlich oktroyiert werden, die beschreiben, welche Rolle Frauen in unserer Gesellschaft zu spielen, oder wie sie sich zu kleiden haben. Wir möchten allen Frauen vermitteln, dass Palmers eine Stigma-freie Umgebung darstellt“, erklärt Wieser weiters.

Das Bild zeigt sechs auf dem Boden liegende Models und war ursprünglich als Hommage an das bekannte Werbesujet von Fotograf Mark Glassner aus dem Jahr 1997 konzipiert. Laut Palmers wurde die Rückenansicht gewählt, „um die Besonderheit der Produkte – nämlich Spitze, die sich auf der Rückseite der Höschen befindet – zu zeigen.“

Das Unternehmen veröffentlichte am Donnerstag außerdem den Markenfilm der aktuellen Kampagne, unter dem Titel „Die Kunst eine Frau zu sein“.

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