Springer-Verlag verkauft Berliner Immobilien für 755 Mio. Euro

Käufer norwegischer Staatsfonds und Finanzinvestoren - Geld fließt in digitale Wachstumsinitiativen.

Der Axel-Springer-Verlag verkauft zwei Immobilien-Filetstücke im Herzen Berlins für insgesamt 755 Mio. Euro. Der im Bau befindliche Neubau gehe an einen norwegischen Staatsfonds und die Axel-Springer-Passage an die Finanzinvestoren Blackstone und Quincap, teilte der Medienkonzern am Montag mit.

Den Neubau will Springer langfristig zurückmieten und den Großteil der Passage weiter bis Ende 2020 nutzen. „Der erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen“, sagte Finanzchef Julian Deutz. „Die zusätzliche Liquidität können wir für künftige digitale Wachstumsinitiativen einsetzen.“ Springer treibt vor allem sein Internetgeschäft voran und hat hier besonders den US-Markt im Visier.

(red)

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