Social Media: Facebook will die YouTube-Stars

Kommentar von Jakob Steinschaden

Google kann es nicht lassen. Mit Buzz, Wave und Google+ hat man es schon nicht geschafft, Facebook Paroli zu bieten. Jetzt soll also YouTube herhalten. Mit den neuen „Community“-Funktionen bekommen Videomacher die Möglichkeit, zusätzlich zu den Clips auch Blogeinträge, Fotos oder animierte GIFs zu posten. YouTuber hätten sich das schon länger gewünscht, sagt YouTube-Manager Ben McOwen Wilson. Dabei geht es aber um Folgendes: YouTube kopiert Facebook-Funktionen, um seine Videostars zu befriedigen. Denn immer mehr laufen Gefahr, zu Facebook zu wechseln.

Dort gibt es nicht nur Videofunktionen aller Art inklusive Livestreams und 360-Grad-Aufnahmen, sondern auch das größere Publikum. Und noch etwas: Geld. So wurde bekannt, dass Mark Zuckerbergs Firma beträchtliche Summen an jene YouTube-Stars auszahlt, die die Plattform wechseln und exklusiv Inhalte für das Social Network produzieren. Facebook will YouTube den Rang ablaufen, immerhin geht es um das lukrative Geschäft mit Bewegtbildwerbung. Schon bald könnte man deswegen zu Onlinevideostars nicht mehr YouTuber sagen, sondern Facebooker.

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