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#re:publica 2018: Zwei neue Formate

© re:publica

Vom 2.- 4. Mai 2018 findet die re:publica in Berlin unter dem Motto “POP - Power of People” statt. Europas größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft kann mit zwei Neuerungen aufwarten.

Mit den parallel zur re:publica stattfindenden Fachkonferenzen und dem Netzfest am 5.Mai kommen zwei neue Formate hinzu.

Mit den Fachkonferenzen werden erstmalig parallel zur re:publica vier halbtägige Symposien zu den Themen digital food, digital retail, women in fintech und experience marketing angeboten, die Raum für den fachbezogenen Austausch, Wissenstransfer und Begegnung schaffen sollen. Die Fachkonferenzen finden am 3. und 4. Mai im Deutschen Technikmuseum Berlin statt und werden in Kooperation mit der dfv Conference Group GmbH und der Deutscher Fachverlag GmbH veranstaltet. Im Zuge der Symposien haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, an einem geführten re:publica-Rundgang sowie an Meet-ups teilzunehmen.

Mit Abschluss der re:publica 18 findet in diesem Jahr erstmals am 5. Mai 2018 im Park am Gleisdreieck das Netzfest statt. Während bei der re:publica vor allem digitale Spezialisten anzutreffen sind, richtet sich das kostenfreie Festival an ein breites Publikum: Teilnehmer jeden Alters mit digitalem Grundwissen, die jedoch keinesfalls über spezifische Kenntnisse verfügen müssen, sondern Interesse an neuen Entwicklungen haben. Ein vielfältiges Rahmenprogramm für die ganze Familie, mit interaktiven Workshops, spannenden Vorträgen rund um digitale Themen, Live-Musik und vielem mehr, soll die Teilnehmer wortwörtlich „netzfest“ machen. 

Das Motto der re:publica “POP - Power of People” soll darauf hinweisen, dass die Veranstaltung abwechslungsreicher und offener für Diskurse denn je ist. Das Netz ist POP und damit Popkultur. Mit diesem Leitgedanken soll die re:publica in den Mainstream der digitalen Popkultur eintauchen, um diesen nicht nur besser zu verstehen, sondern auch die Diversität und Fülle des Netzes populärer zu machen. So vielseitig und breit gefächert wie das diesjährige Motto sind auch die Themenschwerpunkte der re:publica 18: Von Music & Sovereignity bis Blockchain, re:health, Smart Cities oder Immersive Arts über Fin Tech bis hin zu re:learn und Virtual Reality.

Zum fünften Mal wird auch in diesem Jahr die Media Convention Berlin (MCB), präsentiert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, vom 2.- 4. Mai 2018 in der STATION Berlin parallel zur re:publica stattfinden. Die Teilnehmer können mit einem Ticket beide Veranstaltungen besuchen. Die MCB, einer der wegweisendsten Medienkongresse in Europa, widmet sich aktuellen Fragen der Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützte Thema Tech for Good widmet sich der Frage, wie die globale digitale Zukunft gemeinsam mit Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika gestaltet werden kann. Die zugehörigen Programm-Sessions zeigen, wie der richtige Einsatz von beispielsweise Smartphone-Apps, Big Data-Ansätzen, Blockchain, innovativen Softwarelösungen oder Drohnen zu mehr Effizienz, Transparenz und Teilhabe dieser Länder beitragen können.

Am 4. Mai 2018 diskutieren Experten auf dem IBM #HRFestival neue Ideen und Ansätze für die Arbeitswelt von morgen. Mit dem Fe:male Digital Footprint stärkt die re:publica die Position der Frauen und Non-Binaries und gibt den Expertinnen der Digital- und Tech-Branche eine Bühne. Denn das Thema "Gender and Coding“ steckt noch in den Kinderschuhen. In der Digitalwirtschaft liegen der Code und die Führungspositionen weiterhin in männlichen Händen. Birgt das Prestige der Männer in der Tech-Branche die Gefahr, dass digitale Innovationen zu einseitig geprägt werden? Werden technologischer Fortschritt, digitales Unternehmertum, App-Entwicklung etc. von Frauen und Non-Binaries anders gedacht? Diesen Fragen widmet sich die re:publica in diesem Jahr gemeinsam mit der Otto Group, die das Thema als Partner unterstützt.

Hochkarätige Speaker und Themenvielfalt auf 19 Bühnen
Neben danah boyd, der gemeinsamen Eröffnungs-Keynote-Speakerin der re:publica 18 und der MEDIA CONVENTION Berlin, gehören der Physiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, die Journalistin und Direktorin von “Ranking Digital Rights” Rebecca MacKinnon sowie die Wikimedia-Direktorin Katherine Maher zu den bisher bestätigten Programm-Höhepunkten. Eyal Weizman, Leiter des Rechercheinstituts “Forensic Architecture” erläutert wie digitale Werkzeuge dabei helfen können, Unrecht zu dokumentieren, aufzuklären und rechtlich zu verfolgen. Trebor Schulz, Experte für die Zukunft der Arbeit und Sharing Economy, spricht über die Rechte von Arbeitnehmern im Digitalen. Orit Halpern nutzt Science Fiction-Szenarien, um unseren Blick auf das Extreme zu lenken. Dunja Hayali, Silke Burmester und Kai Gniffke diskutieren über Journalismus im Netz: Zwischen Fakten, Fake, Haltung und Hate. Die Erfolgsautoren Sibylle Berg, Marc-Uwe Kling, Juli Zeh u.a. haben für die re:publica 18 eine “Supergroup” gegründet und werden über “Digitale Selbstverteidigung” sprechen.

Alle Infos: https://re-publica.com/de

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