Palmers widerspricht Werberat-Urteil

Das Foto sei laut Palmers nie Teil einer Kampagne gewesen.

Das umstrittene „Osterhöschen“-Sujet von Palmers hatte vergangene Woche den Österreichischen Werberat auf den Plan gerufen. Am 28. April folgte dessen Urteil – er forderte zum „sofortigen Stopp der Kampagne oder Sujetwechsel“ auf (HORIZONT berichtete). Nun hat Palmers reagiert.

Im Brief des Unternehmens an den Werberat, der HORIZONT vorliegt, drücken CEO Marc Wieser und CFO Tino Wieser ihr Unverständnis gegenüber der Entscheidung aus. Das kritisierte Foto sei nie Teil einer laufenden oder vergangenen Kampagne gewesen, sondern lediglich einmal auf der Facebook-Seite des Unternehmens veröffentlicht worden. Zudem sei auch nicht geplant gewesen, das kritisierte Foto in einer anderen werblichen Form zu verwenden. „Wir widersprechen dem Urteil dennoch inhaltlich klar und teilen weder die uns unterstellten werblichen Absichten und Konnotationen, noch können wir die Begründung nachvollziehen“, wie es im Brief weiters heißt.

In seiner Urteilsbegründung hatte der ÖWR, das Selbstkontrollorgan der Werbebranche, angegeben, die Models würden in einer sexualisierten und entwürdigenden Weise dargestellt, an Minderjährige erinnern und rein als Blickfang dienen. 

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Kommentare

1 Postings

  • Reiner
    Ja manchmal hat man das Gefühl das die schmutzige Fantasie mit den Prüfern durchgeht... wenn man sich nur noch mit sex beschäftigt ist slles sexuell aufgeladen.
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