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ORF: Online-Chef Prantner sieht „positive Signale“ der Politik

Thomas Prantner, Online-Direktor des ORF © APA

Die möglichen Lockerungen der Online-Beschränkungen sorgen bei Prantner für Zustimmung, die Steigbügelfunktion des ORF für private Medien hält er für „machbar“.

Der Online-Chef des ORF, Thomas Prantner, sieht die bisher skizzierten Medienpläne der Politik positiv. In einem Interview mit dem „Standard“ zeigt er sich besonders von den möglichen Lockerungen bei den Onlinebeschränkungen des ORF angetan. Es sei notwendig, die antiquierten ORF-Online-Regelungen zu modernisieren und auf die Höhe der Zeit zu bringen. Dabei betonte Prantner besonders das Forenverbot, das App-Verbot, Online-Werbung und die Beschränkungen für die TV-Thek.

Auch die von der Regierung avisierte enge Zusammenarbeit mit den Privaten im Online-Bereich sieht der ORF-Onlinechef positiv - mit der Austria Video Plattform habe man hier den ersten Schritt bereits getan. Auch Prantner wünscht sich einen Schulterschluss gegen die Internet-Giganten. Die Funktion als Schuhlöffel für Private hält Prantner für „machbar und umsetzbar“ - wenn dafür die „Filetierungs- und Beschädigungsattacken mancher Privat-TV-Vertreter“ ein Ende hätten und das gesamte Leistungsspektrum des ORF erhalten bleibe.

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