ORF blickt auf 50 Jahre „Macht der Bilder“ zurück

Rund 1.800 Fotos zeigen in einem Band unter dem Titel „Die Macht der Bilder“ fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte.

Der ORF nimmt den heurigen „runden“ Jahrestag der Rundfunkreform 1967 zum Anlass für eine Rückschau. Unter dem Titel „Die Macht der Bilder“ ist nun ein von Andreas Novak und Oliver Rathkolb herausgegebener, mehr als 600 Seiten starker Band präsentiert worden. Rund 1.800 Fotos zeigen fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sprach am Donnerstag in einer Aussendung von einem „Ausweis jahrzehntelanger öffentlich-rechtlicher Qualität und Kreativität“, zu nostalgisch wollte er aber nicht werden: „Dennoch ist der ORF nicht vergangenheitsvergessen oder vergangenheitsverklärend, sondern dank der aktuellen Weichenstellungen absolut zukunftsfit.“ Das Buch veranschauliche aber auch „die wichtige Rolle des ORF als Datenbank der Erinnerung“.

Andreas Novak, Leiter der ORF-Zeitgeschichte, interviewte für die seinen Worten nach erste „umfassende Bestandsaufnahme aller wesentlichen Sendeschienen des ORF seit 1967“ alle bisherigen ORF-Generäle seit Gerd Bacher. Zwei davon - Otto Oberhammer und Thaddäus Podgorski - kamen auch zur Buchpräsentation am Mittwochabend. Viele Sendungsmacher steuerten ebenfalls Texte bei. Für die Bildauswahl zeichnete Fotoredakteur Martin Majnaric verantwortlich, der die Aufgabe stemmte, „aus über zehn Millionen Motiven“ eine repräsentative Gesamtsicht zu schaffen.

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