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Notenbankchef Nowotny fordert Mehrwertsteuer auf Bitcoin

Nowotny zufolge brauche es eine Bitcoin-Mehrwertsteuer, weil Bitcoin keine Währung sei. (c) wit/stock.adobe.com

"Alle Beteiligten an einem Geschäft müssen ihre Identität offenlegen. Damit würde Bitcoin zusammenbrechen".

Der österreichische Notenbank-Gouverneur und EZB-Rat Ewald Nowotny fordert laut APA eine Regulierung sowie eine Mehrwertsteuer auf die Kryptowährung Bitcoin. Es könne nicht sein, „dass wir gerade beschlossen haben, den 500-Euro-Schein nicht mehr zu drucken, um Geldwäsche zu bekämpfen und jedem noch so kleinen Sparverein strenge Regeln aufbrummen, um dann zuzusehen, wie weltweit munter mit Bitcoin Geld gewaschen wird", so Nowotny gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Man müsse die Grundregel von Finanzgeschäften auch bei der Kryptowährung durchsetzen: "Alle Beteiligten an einem Geschäft müssen ihre Identität offenlegen. Damit würde Bitcoin zusammenbrechen", sagte Nowotny. Es brauche eine Mehrwertsteuer auf Bitcoin, weil es keine Währung sei.

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