Neues Palmers-Magazin: ‚Liebeserklärung an die Frau‘

Mit dem Magazin Sinne setzt der Wäschekonzern Palmers im Rahmen seiner neuen Form der Kundenkommunikation nun auch auf Print.

Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 45 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

Eine „Liebeserklärung an die Frau“ solle es werden, das Magazin ­Sinne. Und der Name ist Programm: Die gesamte Magazinstruktur ist in die fünf Sinne Sehen, Fühlen, Hören, Schmecken und Riechen untergliedert. Inspiriert wurde man von Hans Makarts Gemälde „Die fünf Sinne“, auf dem fünf nackte Frauen zu sehen sind. Als Chefredakteurin an Bord geholt hat das Unternehmen Brigitte R. Winkler. Es ist eine von mehreren kommunikativen und werblichen Maßnahmen im Rahmen der Neupositionierung des Dessousunternehmens.

Seit die Brüder Marc, Tino und Luca Wieser Ende 2015 mit Unterstützung einer österreichischen Investorengruppe 100 Prozent des Unternehmen erwarben, steht die Wiederbelebung der Kultmarke Palmers, ein Wachstums- und Expansionskurs und eine neue Art der Kundenkommunikation im Mittelpunkt. Schon bisher hatte Palmers ein Prospekt zur Kundenkommunikation – dieses wollte man aber gegen „ein wirklich hochwertiges Magazin ersetzen“ und sei „vom Content und der Machart überhaupt nicht zu vergleichen mit dem, was jetzt am Tisch liegt“, sagt Chefredakteurin Winkler.

Produziert wurde das Magazin zur Gänze inhouse. Inhaltlich besteht es aus einem Mix aus Berichten, Interviews, Produktbildern und Zitaten berühmter Personen. Im Zentrum des Magazins steht die neue Brand Identity „the art of being a woman“. Diese soll ein breites Verständnis für die Frau mit all ihren Facetten und Widersprüchen vermitteln. Die Kernaussage sei, dass „jede Frau ein Kunstwerk ist und Palmers jede Frau annimmt, wie sie ist“, konkretisiert Winkler. Vertrieben wird das ­Magazin, das eine Auflage von 70.000 Stück hat und künftig zwei- oder viermal jährlich erscheinen soll, ausschließlich über die Filialen.

Ausbau digitaler Aktivitäten

Neben dem Magazinprojekt bespielt der Wäschekonzern auch verstärkt den digitalen Bereich. Im Mittelpunkt stehen hier der Launch des Online-Stores und der Ausbau der Social-Media-Aktivitäten – seit zwei Monaten bedient man neben einer Facebook-Seite auch ganz neu einen Instagram-Channel. „Alle diese Maßnahmen wurden aus der Strategie des Unternehmens heraus getroffen, mit der kurzen Aufregung im Frühling hatte das nichts zu tun“, heißt es auf Nachfrage seitens des Unternehmens.

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