Neuer Award und neue Juryfindung beim Effie

Livevoting für favorisiertes Projekt als Publikumspreis; neuer Weg der Juryfindung für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Die 33. Effie, eine der begehrtesten Auszeichnungen der Branche, wartete mit einigen Neuerungen auf. Erstmals wurde der, von der ORF TVthek ins Leben gerufene, Publikumspreis „IAA Audience Award“ vergeben, bei dem die Gäste vor Ort online für ihr favorisiertes Projekt voten konnten. Die Ausschreibung für den 33. IAA Effie Award begann am 3. Mai und endete am 30. Juni 2017. Aus den 60 Einreichungen gingen schlussendlich zehn Kampagnen als Preisträger hervor. Höhepunkt war die Verleihung des Effie in Platin an das Projekt, das mit der höchsten Punktezahl auf eine eindrucksvolle Performance verweisen konnte. 

Neu war 2017 auch die Juryfindung: So hat die IAA einen neuen Weg für die Zusammensetzung der Effie-Jury beschritten. Um die Juryauswahl transparent und vor allem nachvollziehbar zu gestalten, waren der IAA-Vorstand und das Advisory Board aufgefordert, sich in dem Findungsprozess stärker zu involvieren und jeweils vier Kandidaten für die Jury zu nominieren. Ziel war es, einerseits eine Ausgewogenheit der Fachbereiche zu gewährleisten und dabei verstärktes Augenmerk auf Know-how und Kompetenz der Juroren zu legen und andererseits Juroren aus den Bundesländern zu gewinnen. Mehr als 70 mögliche Kandidaten aus den vier Kurien Kunden, Kreativ- und Mediaagenturen, Marktforschung/Wissenschaft und Media wurden nominiert. Aus diesem Pool wurden unter notarieller Aufsicht zwei Jurys zusammengestellt, wobei sowohl auf ein Gleichgewicht der Bereiche, als auch der weiblichen und männlichen Jurymitglieder geachtet wurde.

Die beiden Jurys beurteilten in einem zweistufigen Verfahren unterschiedliche Kategorien. Während eine Jury für B2B, Dienstleistung, Gebrauchsgüter, Newcomer, Konsumgüter Non Food und Soziales zuständig war, widmete sich die zweite Jury den Themen Finanzdienstleistung, Handel, Industrie/Investment, Konsumgüter Food & Beverages und Pharma. Die weitere Vorgehensweise fand in bewährter Form statt: Im ersten Schritt wurde von den Jurymitgliedern eine Onlinewertung der ihnen zugeteilten Kategorien vorgenommen. Am 7. und 8. September 2017 wurden die tatsächlichen Preisträger jeweils in einer Livejurierung ermittelt. Den Juryvorsitz hatte ­Roswitha Hasslinger inne.

[Red.]

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