Mobile Day Vienna: Die schwierige Kombination von Online und Offline

Welche Chancen ergeben sich für den Handel beim Thema Mobile - und welche Herausforderungen müssen aufgrund von Smartphone & Co gemeistert werden? Dieser Frage gingen zahlreiche Experten beim Mobile Day Vienna auf den Grund.

Harald Winkelhofer, CEO von IQ mobile, Veranstalter des Mobile Day Vienna, kam in seiner Keynote zum Thema „Mobile Excellence in Retail & POS“ schnell auf den Punkt: Das Nutzerverhalten würde sich grundlegend ändern - weg vom linearen Verlauf und hin zu einer Vielzahl verschiedener Touchpoints. Laut Winkelhofer werde immer von Social Media gesprochen, der steigenden Bedeutung von Messaging Apps werde dabei aber keine oder nur eine untergeordnete Rolle zugeschrieben - ein Fehler, wie Winkelhofer glaubt. 

Die vier größten Messaging Apps der Welt (WhatsApp, Facebook, Messenger, WeChat und Vine) hätten bereits eine höhere Nutzung als die klassischen Angebote in Social Media. Chatbots seien ein gutes Beispiel für neue Geschäftsmodelle, von denen nun auch der Handel profitieren könne. Wie das mit den Bots genau funktioniert, lesen Sie hier bei den Kollegen von TrendingTopics.at.

Der „Paradigmenwechsel im Handel“, so Winkelhofer weiter, bedeute aber nicht, dass alles Neue das Alte ersetzen werde. Es gehe vielmehr um eine Kombination von Offline und Online. Damit Marken dieses schwierige Unterfangen gelingt, hat der IQ mobile-Chef vier Erfolgsfaktoren ausgemacht:  Technologie, Integration von Offline und Online, Data und Kreativität.

Francois Roloff, Managing Director von madvertise media, widmete sich beim Mobile Day Vienna dem Thema „Click-to-Shop – Mobile Advertising Konzepte für den Handel“ und betonte dabei vor allem die Diskrepanz zwischen mobilen Werbespendings - in Deutschland liegt der Anteil bei rund zwei Prozent - und der hohen Nutzung von Smartphones.

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