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Medienservicestelle Neue Österreicher muss schließen

Unter anderem wurde eine "Stammtisch-App" entwickelt © Screenshot

Es sei nicht gelungen, eine tragfähige Finanzierung sicher zu stellen, teilte Chefredakteur Zarko Radulovic mit.

Die Servicestelle war unter anderem von Kanzleramt, Außenministerium, Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung finanziert worden. Ziel der Servicestelle war es, Fakten über die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich für Journalisten heimischer Medien aufzubereiten.

Seit dem Frühling 2011 wurden knapp 500 Artikel auf der Webseite der Medien-Servicestelle publiziert. Zudem wurden rund 230 Studien, die das Thema Integration/Migration/Asyl behandeln, in der „iBib“ veröffentlicht. Über 660 Recherche-Anfragen wurden in diesem Zeitraum behandelt und beantwortet.

Mit der „Stammtisch-App“ wurde versucht, die oft hitzig geführten politischen Debatten zu versachlichen. Gängige Vorurteile zu den Themen Integration, Migration, Asyl, Fremdenfeindlichkeit, Nationalsozialismus werden in der App behandelt und richtiggestellt.

Bis auf weiteres bleiben diese App und die Webseite online verfügbar. Sie werden allerdings nicht mehr aktualisiert.

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