Marketagent-Studie: Das sind die sympathischsten Marken der Österreicher

Mit dem Smartphone-Tool „BRAND.Swipe“ hat der Marktforscher Marketagent.com die sympathischsten Marken Österreichs ermittelt. An der Spitze gibt es einen Wechsel.

In einem vom digitalen Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com erstellten Ranking von rund 1.050 Brands wurde ermittelt, welche Marken bei den Österreichern besonders beliebt sind - und in den aktuellen Ergebnissen gibt es einen Wechsel an der Spitze: Wikipedia hat den Vorstoß auf Platz 1 geschafft und YouTube knapp hinter sich gelassen, auch österreichische Marken sind weiterhin in den Top-Rängen zu finden.

Wikipedia hat schon seit Beginn der Erhebung im Jänner 2017 um den Thron der sympathischsten Marken mitgemischt. Nun hat es das Nachschlagewerk mit einem Index von 82,6 geschafft, von Platz 4 an die Spitze vorzustoßen und YouTube (82,5) knapp auf den zweiten Rang zu verweisen. Dabei stehen hinter dem Streamingdienst in Punkto Sympathie vor allem die jungen Österreicher. Während sich der Index bei den 14 bis 39-Jährigen zwischen rund 84 und 88 Punkten bewegt, erreicht er bei den 40 bis 69-Jährigen zwischen 47 und 69 Index-Punkten.

Die beliebtesten österreichischen Marken

Vöslauer ist es gelungen mit Manner gleich zu ziehen und gemeinsam den dritten Stockerlplatz (81,9) zu belegen. Vier Ränge gut gemacht hat darüber hinaus dm, wobei die Drogeriemarktkette den Einzug unter die beliebtesten 5 Brands vor allem den Frauen zu verdanken hat. Diese bringen dm mit einem Index von 88,7 deutlich mehr Sympathie entgegen, als die Herren unseres Landes (74,5).

Die Auf- und Absteiger

Einige Ränge verloren hat Google und findet sich nun auf Platz 6 wieder, denn die Internet-Suchmaschine musste 2,3 Index-Punkte einbüßen (81,1). Auf den weiteren Plätzen folgen Fruchtsafthersteller Rauch und Online-Versandhändler amazon mit einem Index von 80,1 bzw. 79,4. Sie sind die Newcomer in den Top 10. Weitere Aufsteiger sind die österreichischen Marken Wiener Zucker und Almdudler, die jeweils zehn Ränge gut machen konnten. Über einen Sprung nach vorne dürfen sich auch die Marken Spar, ja! Natürlich, Jolly und IKEA freuen.

Der Spielzeugklassiker Lego hingegen muss sich aus den zehn beliebtesten Brands verabschieden, erreicht mit Rang 17 aber dennoch eine Top-Platzierung. Diese teilt sich Lego mit WhatsApp. Der Messenger verliert lediglich einen Platz und punktet vor allem bei den 14 bis 19-Jährigen. Hier erreicht WhatsApp einen Index von 85,1, im Vergleich zu 58,8 bei den 60 bis 69-Jährigen.

Eine weniger gute Bilanz ziehen die Süßwarenhersteller. So haben Milka, Lindt sowie die Marke kinder, im Vergleich zur Auswertung vor ein paar Monaten einige Index-Punkte verloren.

So wurde das Ranking erstellt

Bei der Erhebung kam das Smartphone-Tool "BRAND.Swipe" zum Einsatz, das eine einfache und spontane Bewertung von Marken nach dem Tinder-Prinzip erlaubt: Durch das Verschieben von Markenlogos nach rechts oder links (positive oder negative Assoziation) wird spontan die Sympathie von knapp 1.050 Marken aus den unterschiedlichsten Branchen erhoben.

„Auf einfache Art und Weise können wir so innerhalb kürzester Zeit hunderttausende Markenbewertungen generieren“, sagt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Seit dem Startschuss Anfang des Jahres wurden bereits mehr als 3,5 Millionen Bewertungen abgegeben.

Das Ergebnis ist ein Index, der aus dem Quotienten aus „likes“ und „dislikes“ errechnet wird und auf Wochenbasis Aufschluss über die Markensympathie gibt, nicht jedoch über dahinterliegende Beweggründe. Auf diese Weise können Trends und Entwicklungen im Zeitverlauf beobachtet werden. 

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