#makelovenotwalls: Diesel Werbung gegen Trump

Diesel positioniert sich mit „Make Love not Walls“ unter Federführung von David LaChapelle politisch.

Zwar kommt der Name Trump an keiner Stelle in der Kampagne vor, die Aussage ist aber klar. Denn dass Donald Trump eine „Wall“ zu Mexiko bauen will ist mittlerweile jedem klar und spätestens jetzt wird auch deutlich, dass der Gegenwind gegen den US-Präsidenten auch in der Werbung an Fahrt gewonnen hat. Diesel kommt mit dem Appel „Make Love not Walls“ und will, wie es in der Aussendung heißt, ein Zeichen setzen gegen die „mentalen und physischen Mauern zwischen uns und lädt alle Seiten ein, im Namen der Liebe und Solidarität zusammenzukommen“.

„Wir bei Diesel wenden uns mit Entschiedenheit gegen das Säen von Hass und wollen das die Welt mehr denn je wissen lassen“, sagt Artistic Director Nicola Formichetti. „Liebe und Zusammenhalt sind für eine lebenswerte Gesellschaft und eine Zukunft, wie wir sie uns alle wünschen, essentiell.“ Diesel bedient sich somit dem Symbol der Mauer, das auch Trump wiederholt in seiner Politik aufgreift, als Trennung, die dann aufgebrochen wird.

Der amerikanische Fotograf und Künstler David LaChapelle hat die Kampagne gemeinsan mit Diesel-Kreativ- und Fashion-Director Nicola Formichetti umgesetzt. Zuletzt war LaChapelle in den 1990er Jahren für Diesel tätig. 1995 schuf er die berühmte Kampagne mit zwei sich küssenden Matrosen.

Der regenbogenfarbene aufblasbare Panzer der Kampagne wird zunächst am 14. Februar in London und dann in Mailand, Shanghai, New York, Berlin und Tokio seine Liebesbotschaft verbreiten. Das von seiner ursprünglichen Bestimmung entledigte Militärfahrzeug soll so zu einem Symbol der Hoffnung werden.

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