krone.at positioniert sich im Veranstaltungsbereich

Mit dem Austrian Video Award stellt die Krone Multimedia einen neuen Großevent auf die Beine. Er soll den Auftakt weiterer Initiativen im Veranstaltungsbereich bilden.

Die Krone Multimedia setzt zunehmend auf das Thema Veranstaltungen. Vor Kurzem wurde bekannt, dass krone.at als Hauptsponsor der neu geschaffenen eBundesliga auftritt - das erste FIFA-18-Turnier ging bereits im Oktober über die Bühne. Nun stellt krone.at mit dem Austrian Video Award erstmals einen eigenen Groß­event auf die Beine, um auch das Feld der Blogger, Influencer und YouTuber abzudecken. Als Kooperationspartner mit an Bord: das Multi-Channel-Network diego5, gegründet von Rudi Kobza und Sandra Thier. Was man sich von diesen Engagements erhofft, erläutert Michael Eder, Geschäftsführer der Krone Multimedia, gegenüber HORIZONT.

Die Kooperation wurde im Spätsommer geschlossen, dieser Tage ging die Website online, bereits am 17. November soll dann der Austrian Video Award in der Gösserhalle Wien verliehen werden. Hauptact der Veranstaltung werden die Lochis - diego5 hat das Duo unter Vertrag - sein. Das Datum ist nicht zufällig gewählt, findet doch an den beiden darauffolgenden Tagen die Video Con - veranstaltet von diego5 und der Reed Messe Wien - auf der Messe Wien statt. Angedacht ist, dass der Award fortan jährlich verliehen wird, „das ist kein One Shot“, sagt Eder. Bereits jetzt würden Vorkehrungen für das nächste Jahr getroffen. Die Premiere will man mit 400 bis 500 geladenen Gästen feiern, der Event im nächsten Jahr soll in größerem Rahmen über die Bühne gehen, „man will ja immer wachsen“, so Eder. Weil eine Veranstaltung in dieser Größenordnung für krone.at etwas Neues sei, habe man sich an ähnlichen Formaten in Deutschland und in der Schweiz orientiert - in beiden Ländern wird jährlich ein Webvideopreis verliehen, in Deutschland heuer bereits zum siebenten Mal, in der Schweiz im Vorjahr zum ersten Mal. „International gesehen, vergeben bereits viele Länder Videoawards, in Österreich ist das noch ein Feld, das offen ist“, sagt Kobza.

Schnittstelle zu Influencern

Die Eventorganisation und die Partnerakquirierung liegen bei der ­Krone Multimedia, federführend dafür verantwortlich zeichnet Felicitas Moser, Leiterin des Marketings. diego5 fungiert als Schnittstelle zu den Influencern, zudem liegt das Branding, das Künstlerbooking sowie die Inszenierung, Regie und Technik vor Ort beim Multi-Channel-Network. Für die Veranstaltung hat man eine knapp sechsstellige Summe in die Hand genommen. Wer welchen ­Anteil an den Kosten trägt, werde „partnerschaftlich geregelt“, immerhin sei das ein gemeinsames Projekt, betont Kobza. Details dazu wollten weder Eder noch Kobza auf Nachfrage nennen.

Ansprache jüngerer Zielgruppen

Doch was erhofft sich die Krone Multimedia von ihren Engagements im Veranstaltungsbereich? „Aus der Digitalperspektive heraus ist es für uns natürlich sehr wichtig, durch solche Initiativen die Ansprache jüngerer Zielgruppen weiter zu bedienen und zu vertiefen“, meint Eder. Jüngere Zielgruppen anzusprechen sei „ein Hauptaspekt des Ganzen“, immerhin seien diese nicht nur auf Nachrichtenseiten, sondern auch auf anderen Plattformen wie etwa YouTube unterwegs. „Wir wollen nun unsere Marke auch in diesem Segment nachhaltig positionieren.“ Überhaupt wolle man das Thema Veranstaltungen weiter ausbauen, weil krone.at eine sehr große Community mit den unterschiedlichsten Interessen habe und diese Interessen wolle man „innerhalb einer Veranstaltung würdigen“, so Eder.

Vergeben wird der Austrian Video Award übrigens unter anderem in den Kategorien Beauty, Comedy, Gaming, Music und Travel. Auf der Website einreichen können Unternehmen, Marken und Institutionen. Die zehnköpfige Jury, die sich aus Vertretern der Video- und Medienbranche zusammensetzt, wird im Vorfeld aus allen Einreichungen eine Nominiertenliste erstellen. Sie ist die Basis für das Onlinepublikumsvoting. Für die Nominierten abgestimmt werden kann ab der kommenden Woche. Partner konnte man aus den unterschiedlichsten Bereichen gewinnen, aber nicht nennen. „Viele Partner wissen, dass sie im Rahmen einer solchen Veranstaltung auch mögliche Kundensegmente bedienen, die sonst sehr schwer zu erreichen sind“, so Eder.

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