Kampagne fürs Diakoniewerk: Eigene Schwächen mit Humor nehmen

Kreativ war die Agentur fredmansky im Einsatz

„Lachen hilft. Spenden auch.“ – Unter diesem Motto steht die neue Kampagne des Diakoniewerks. Im Rahmen dieser erzählen Menschen mit Behinderung sowie ältere Menschen Witze über die eigenen Schwächen bzw. über die eigene Beeinträchtigung. Auf einem der Sujets steht etwa: „Warum kann Stevie Wonder seine Kumpels nicht mehr sehen? – Weil er verheiratet ist“. Gemeinsam lachen und einen Schritt aufeinander zu gehen. Das soll die Kampagne bewirken. Es geht auch darum, mit dem Tabu zu brechen, dass man nicht über seine eigene Beeinträchtigung lachen kann. Ist über sich selbst lachen zu können nicht die schönste Art mit seinen Schwächen Frieden zu schließen?

Die Kampagnenidee, das Konzept und die Umsetzung stammt von der in Linz, Neufelden und Graz ansässigen Kreativagentur fredmansky. Medienpartner sind Infoscreen, Moviemento, Citykino Linz, ORF, Styria Digital One und die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Auf einer eigenen Microsite gibt es Videoclips zur Kampagne sowie die Möglichkeit zu spenden.

„Wir haben uns mit dieser Kampagne einige Schritte aus der Komfortzone hinausbewegt. Ganz bewusst. Werbung muss zwicken, damit sie gehört wird. Das war uns bei der Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk ganz besonders wichtig. Zum einen, weil die Spenden, die die Kampagne lukrieren wird, dringend benötigt werden. Und zum anderen, weil wir einen Meinungs-Switch erzeugen wollen. Stichwort: Inklusion,“ so Magdalene Felgenhauer, Creative Director bei fredmansky.

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