Fleischhacker geht „nicht ohne Wehmut“

Scheidender Chefredakteur nimmt Abschiedsbrief Stellung - „Kein Bruch im Unfrieden, sondern Trennung im Respekt“

„Presse“-Chefredakteur Michael Fleischhacker nimmt „nicht ohne Wehmut, aber ohne jeden Groll“ Abschied von seinen Lesern. In einer Mitteilung in der Samstagausgabe der „Presse“ nimmt er Stellung zu seinem Abgang. Sein Ausscheiden aus dem Unternehmen sei „Teil einer Neuordnung“, die die Styria Media Group AG für ihre beiden Wiener Tageszeitungen, die Presse und das Wirtschaftsblatt, beschlossen habe. 

Er habe sich, wie auch der bisherige Vorsitzende der „Presse“-Geschäftsführung, Reinhold Gmeinbauer, entschlossen, diesen Weg nicht mitzugehen. „Im Lauf der Vorbereitungen auf das Neue hat sich herausgestellt, dass meine eigenen Vorstellungen von der Zukunft und die der Eigentümer nicht genug Gemeinsamkeiten aufweisen, um den Weg gemeinsam gehen zu können.“

Die Medienlandschaft befinde sich inmitten eines fundamentalen Wandels, der die Suche nach neuen Wegen notwendig mache. „Die Eigentümervertreter haben sich in all den inhaltlichen Debatten und Auseinandersetzungen bis hin zu den abschließenden Gesprächen über eine Trennung als offene, faire Gesprächspartner erwiesen.“ Es sei „kein Bruch im Unfrieden, sondern eine Trennung im Respekt vor unterschiedlichen Überzeugungen“, schreibt Fleischhacker.

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