„Falter“ bei europäischem Recherche-Netzwerk dabei

Acht Redaktionen aus ganz Europa haben sich zur European Investigative Collaboration (EIC) zusammengeschlossen.

Um den Investigativjournalismus in ihren Blättern zu fördern, haben sich acht Redaktionen aus ganz Europa zu dem Recherche-Netzwerk European Investigative Collaboration zusammengeschlossen. Aus Österreich ist die Wiener Stadtzeitung „Falter“ am Projekt beteiligt. Das größte deutschsprachige Medium, das sich ebenfalls bei EIC beteiligt, ist das Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Darüber hinaus mit an Bord sind: „El Mundo“ (Spanien), „L'Espresso“ (Italien), „Le Soir“ (Belgien), „Mediapart“ (Frankreich), „Newsweek Serbia“ (Serbien), „Politiken“ (Dänemark) und „RCIJ/The Black Sea“ (Rumänien).

Die ersten Ergebnisse der Kooperation sind bereits sichtbar: In der neuen Ausgabe des „Spiegel“ berichtet die Redaktion auf sieben Seiten über den internationalen Handel mit gebrauchten Schusswaffen, die auch bei den Terroranschlägen in Paris und Kopenhagen zum Einsatz kamen. Der Artikel entstand im Zuge der Kooperation, am Wochenende sollen die Ergebnisse zu diesem Thema in den anderen Ländern in den jeweiligen Sprachen veröffentlicht werden. 

In Zukunft soll das Recherche-Bündnis weiter anwachsen. „Die EIC wird weiter wachsen und uns in der Investigativ-Arbeit noch stärker machen“, sagte „Spiegel“-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer am Freitag in einer Aussendung. Gespräche gibt es dem Vernehmen nach mit Medien im angelsächsischen Raum und in der Schweiz.

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