Event #5 der Marketing Natives: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Die Nachwuchsplattform des DMVÖ widmete sich im Rahmen von Event #5 dem Thema „Show me the money“

Die Marketing Natives, Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten, starteten am 22. Jänner mit Event #5 zum Thema „Show me the money“ ins neue Jahr. Unter der Anwesenheit von rund 180 Gästen im Wiener T-Center stellten sich die Bühnengäste Stefan Häckel, Herausgeber Vice CEE, Christoph Richter, Co-Founder des Immoportal-Startups Zoomsquare, Monika Kanokova, Digital Marketerin und Buchautorin und Robert Weller, Marketing-Blogger und Buchautor, die Frage, was der (Mehr-)Wert von Marketingmaßnahmen sei. Denn: spätestens seit dem Beginn der Finanzkrise in Europa werden Marketingbudgets immer kleiner und Marketingverantwortliche sehen sich immer wieder in der Not, die Existenz von Kampagnen zu rechtfertigen.

Video boomt

Als Key Note-Speaker trat zunächst Stefan Häckel, Herausgeber von Vice CEE, auf die Bühne, der betonte, dass Content Marketing gelebt werden muss und nur dann funktionieren kann, wenn in personelle Ressourcen investiert wird. Für Vice werden, so erzählte der Herausgeber, Videoproduktionen immer wichtiger und lohnenswerter – daher auch der Plan, in naher Zukunft eine eigene TV-Serie zu launchen.

‚Shoot bullets, not cannonballs‘

Weiter ging es mit einem Vortrag von Christoph Richter, Co-Founder des Startups Zoomsquare. „Startups mit Mini-Budgets müssen in effiziente Werbeformen investieren“, erklärte er und fasste anschließend die drei Wege des Marketings zusammen, die Zoomsquare parallel beschreitet. Einerseits „Owned Media“, also die permanente Verbesserung der eigenen Onlinepräsenz, andererseits aber auch „Paid Media“, sprich klassische On- und Offlinewerbung. Zuguterletzt: „Earned Media“, also Word of Mouth-Marketing und Public Relations – dies sei die nachhaltigste Form von gelungenem Marketing, dafür auch schwer zu kontrollieren und zu messen.

Keine falsche Bescheidenheit

Monika Kanokova, Digital Marketerin und Buchautorin, widmete sich dem Thema Selbstvermarktung und Kundengewinnung von Berufseinsteigern. Um bei der Job- und Kundensuche erfolgreich zu sein, müsse man sich schon einmal trauen, proaktiv und vorlaut zu sein. „Man muss aus der Menge herausstechen, das kann auch durch Blogs und Profile auf sozialen Netzwerken geschehen. Denn welcher Arbeitgeber schaut sich einen Stapel von Bewerbungen durch? Daten sind oft austauschbar und man weiß nicht, wie Personen an die Arbeit herangehen und welche Referenzen die Person tatsächlich hat“, meint die Autorin.

Vertrauen schaffen

Abschließend trat Robert Weller, Marketing-Blogger und ebenfalls Buchautor, auf die Bühne, der sich in seinem Vortrag dem Return on Investment von Social Media Marketing widmete. „Gemeinsamkeiten sind die Grundlage für jede Form der (Marketing-)Beziehung, da sie Vertrauen schaffen. Nur wenn ich meine Zielgruppe sehr gut kenne und weiß, wie ich sie erreichen kann, habe ich auch Einfluss“, fasst der Marketingexperte die Grundlagen von Online Marketing zusammen. Modernes Marketing braucht jedoch auch eine interaktive Komponente und baut auf Gegenseitigkeit auf. „Gebt auch, statt nur zu nehmen und teilt euer Fachwissen, aber gebt nicht damit an“, rät Weller in seinem Vortrag. Sein Fazit: Geld ist nicht alles – vorrangig geht es bei Online Marketing um Beziehungen, da gerade Social Media Aktivitäten nur schwer mit Kennzahlen messbar sind.

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