Ein spielerisch-satirischer Zugang zur Weltherrschaft

ORF, ARTE, SRF und BR starten gemeinsam das transmediale Projekt „Die Weltherrschaft“, welches die Methoden von Verschwörungstheoretikern spielerisch erklärt.

Chemtrails am Himmel, Geheimbünde in unseren Parlamenten und die immerwährende Frage, ob es Bielefeld tatsächlich gibt - an obskuren Verschwörugstheorien besteht kein Mangel, und in Zeiten von Internet und Social Media erleben sie eine regelrechte Renaissance. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Behauptungen? 

Im Rahmen des transmedialen Projekts „Die Weltherrschaft“ stellen ORF, ARTE, SRF und BR unter der Adresse  http://www.dieweltherrschaft.net einen Online-Baukasten für Verschwörungstheorien zur Verfügung, der einen spielerisch-satirischen Zugang zum Thema bietet und das Ziel hat, Methoden, Nutzen und Nutznießer solcher Theorien leichter durchschaubar zu machen.

Geheimbund-Bau für jedermann

Das Webangebot bietet laut Presseaussendung einen interaktiven Zugang zum Themenkomplex und beleuchtet die immer wiederkehrenden Strukturen und Motive populärer Verschwörungstheorien. Denn bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Verschwörungstheorien nicht selten nach ein und demselben Muster gestrickt sind: Es sei beweisbar, dass eine Gruppe von Verschwörern versuche, mit einer bestimmten Methode ein gemeinsames Ziel – die Weltherrschaft – zu erreichen.

Das Onlineangebot spielt mit diesem Muster und gibt den Usern die Möglichkeit, Videos mit neuen Verschwörungstheorien zu bauen – und diese über die sozialen Medien zu teilen. Dabei sind 192 satirische Verschwörungsvideos mit insgesamt fast 400 Minuten Content möglich, die frei kombiniert und weiter geteilt werden können.

Der zweite große Teil des Projekts, ein umfassender Dokumentarfilm zum Thema, wird zurzeit produziert und feiert rund um den 11. September 2017 bei ORF, BR, ARTE und SRF Premiere.

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