Drei darf Tele2 Österreich kaufen

Die Bundeswettbewerbsbehörde hat den Zusammenschluss von Hutchison Drei Austria und Tele2 Österreich erlaubt.

Da die Anbieter in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, würden keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken ausgelöst, so die BWB nach einer entsprechenden wettbewerbsrechtlichen Prüfung am Dienstag. „Das Vorhaben kann sich sogar positiv auf den Wettbewerb auswirken, da mehr Konkurrenz im Hinblick auf Bündelprodukte (Mobilfunk-/Festnetztelefonie und Breitband) auf dem Markt entsteht“, zitierte die APA aus der Mitteilung der Behörde.

„Unser Ziel ist, dass wir den Deal nun bis Ende des Monats endgültig abschließen“, erklärte Jan Trionow, CEO von Drei. Durch den Zusammenschluss, der ein Preisschild von 95 Millionen Euro trägt, entsteht der größte alternative Telekom-Betreiber Österreichs mit rund 4 Millionen Mobilfunk-, Festnetz- und Internet-Anschlüssen und künftig knapp einer Mrd. Euro Umsatz.

Schon bisher gilt Drei als Österreichs Marktführer im mobilen Internet. Mit dem bevorstehenden Merger rückt das Unternehmen nun auch bei Geschäftskunden noch näher an die Nr. 1 am Markt heran. „Gemeinsam werden wir künftig für Unternehmen die einzige echte Alternative zum ehemaligen Monopolisten sein und für private Haushalte sicherstellen, dass es auch in Zukunft einen österreichweiten Preis- und Angebotswettbewerb im Festnetz geben wird“, so Trionow. Das Geschäftsmodell von Tele2 wird Drei fortführen. „Für bestehende Kunden bleibt damit zunächst alles beim Alten“, verlautbart Drei.

[Red.]

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