Digitale Magazine ohne IT-Kenntnisse erstellen

Eine digitale Publishing-Lösung aus Österreich hat es sich zum Ziel gesetzt, das Erstellen von E-Magazinen und digitalen Geschäftsberichten zu vereinfachen.

Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 48 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

Das Look and Feel einer Magazinerstellung auch für Onlinepublikationen ermöglichen, ganz ohne Programmierkenntnisse – das ist das Ziel der digitalen Publishing-Lösung Pagestrip. Hier können Magazine oder Jahresberichte für das Web aufbereitet und um Medieninhalte angereichert werden, die im Web möglich sind, im Print aber nicht: Also etwa Videos, Animationen, weiterführende Links und die Möglichkeit zum Teilen auf sozialen Netzwerken. Unter anderem erstellen Telekom Austria und Wien Energie damit ihre digitalen Geschäftsberichte, das Austrian Institute of Technology (AIT) gestaltet mit Pagestrip ein digitales Mitarbeitermagazin, Silhouette und Volkswagen Österreich nutzen Pagestrip für Kundenmagazine. Auch die Medienbranche springt auf den Zug auf: „Der Kurier erstellt damit digitale Dossiers, derstandard.at nutzt es im Corporate Publishing,“ sagt CEO Georg Kaindl.

Der Jahresumsatz liegt laut Kaindl im mittleren sechsstelligen Bereich. Anfang 2014 hatte eine Investorengruppe rund um die Runtastic-Gründer einen mittleren fünfstelligen Betrag in das Unternehmen investiert, nun wächst Pagestrip organisch.

Eine Konkurrenz zu bestehenden digitalen Publishing-Lösungen sieht Kaindl nicht. Wordpress, mit knapp 60 Prozent Marktanteil das meistgenutzte Content-Management-System der Welt, eignet sich mehr für die Erstellung von Websites, weniger für E-Magazine. Im Vergleich zu Adobe- Lösungen betont er den Preisunterschied: Pagestrip kostet pro Titel 299 Euro pro Monat, den Preis für den Adobe Experience Manager gibt es hingegen nur auf Anfrage.

[]

Kommentare

0 Postings

Keine Kommentare gefunden!

Diskutieren Sie mit

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online