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„Datum“ führt Bezahlschranke ein

(c) Datum

Die Online-Lektüre des Monatsmagazins ist ab sofort kostenpflichtig. „Unabhängiger Journalismus hat auch online seinen Wert“, sagt Chefredakteur Stefan Apfl.

Die Inhalte des Monatsmagazin „Datum“ sind auf datum.at ab sofort nicht mehr kostenfrei lesbar. Die Recherchen und Reportagen des Magazins kosten von nun an zwischen € 1,50 und € 4,50 – je nach Textlänge und Rechercheaufwand. „Journalismus, der handwerklich sauber und verlegerisch unabhängig ist, schafft einen Wert. Und er ist etwas wert. Auch online“, sagt Chefredakteur Stefan Apfl.

Bisher waren alle Texte auf www.datum.at online anzulesen, einige waren ganz freigeschaltet. Mit der neuen Paywall können nun alle Texte einzeln gegen Bezahlung online gelesen werden. Abgewickelt wird der Kauf über den Online-Bezahldienst Paypal. „Unser Angebot ist journalistische Exzellenz. Datum steht nicht für Copy-Paste-Journalismus und pflegt keinen Ich-Blog-Journalismus, von dem es im Netz wimmelt“, sagt Chefredakteur Apfl.

Kurze Elemente aus dem Magazin wie etwa die Gesprächskolumnen der Autorin Saskia Jungnikl werden auch in Zukunft online gratis erscheinen. „Datum ist tolles Handwerk“, sagt Geschäftsführer Alex Zach. „Kein Tischler kann es sich leisten, seine Produkte zu verschenken. In diesem Sinn produziert Datum Journalismus nach Maß. Der ist im Handel als Magazin ebenso seinen Preis wert wie im Internet.“

[Red.]

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