Das ist die neue A1-Kampagne

Die neue Werbeoffensive bespielt die gesamte Medienklaviatur und ergänzt dies durch eine Wohnung, wo die beworbenen Produkte getestet werden können

Wenn Rechnungen ins Haus flattern, ist die Freude bei den Konsumenten eher begrenzt – und sie wollen sich mit möglichst wenigen herumschlagen. Dies bestätigt auch Tanja Sourek, Bereichsleiterin A1 Marketing Communications, wenn sie sagt, „dass die Kundennachfrage nach einem Kombi-Paket aus einer Hand“ sehr groß ist – denn hier erübrige sich eben das Sichten mehrerer Rechnungen. Seit Kurzem bietet der Telekommunikationsdienstleister die neuen „A1 One! Kombis“, die sich aus Festnetz-Internet inklusive WLAN, digitalem Kabelfernsehen A1 TV und ­Mobilfunk-Tarif zusammensetzen. 

Beworben werden die Produkte ab 4. März, wie die Beteiligten HORIZONT erläutern, „das Herzstück unserer neuen Kampagne sind TV-Spots. Zum einen gibt es einen großen Spot, der die Welt von A1 One! präsentiert. Begleitend dazu haben wir uns für ­einen kurzen Tandemspot entschieden, der kurz nach dem Hauptspot die wichtigsten Facts und Preise zusammenfasst“, erklärt Susanne Speil, Leiterin A1 Classic Communications und Sponsoring. Parallel zum Start der Kampagne habe man auch das Branding ein wenig nachgeschärft. Merkbar ist dies – allerdings erst auf den zweiten Blick – an der Typographie und den Corporate Design Guidelines. 

Experiment schafft Interaktion

Ergänzt wird die Präsenz im TV durch Maßnahmen in den Bereichen Print, Kino, Out of Home, am und rund um den Point of Sale sowie Online, wo A1 stark auf User Generated Advertising setzt. Was damit gemeint ist? Ein Experiment, in dem das ­Unternehmen „eine gute Möglichkeit sieht, Interaktion zu schaffen“, wie Sourek sagt. „Wir haben in Wien eine Wohnung gemietet, in der ­sowohl Blogger, als auch Menschen, die Lust darauf haben und sich ­bewerben, für einige Tage wohnen können, um die Welt von A1 One! selbst zu erleben. Jeder, der einzieht kann alle Produkte vor Ort testen und hat die Möglichkeit über von ihm oder ihr gewählte Themen zu bloggen“, ­skizziert Speil die Aktion. 

Alle dort verfassten Beiträge werden mit dem Hashtag #ONEderful versehen und erscheinen auf der ­Social Wall unter A1.net/ONEderful - dort kann man sich auch um den Einzug in die Wohnung bewerben. Auf die Frage, welche Blogger denn demnächst im A1 One! Home einziehen werden, erklären die beiden Kommunikationsexpertinnen, dass man nicht auf prominente Namen setzen wird, sondern auf „Menschen wie du und ich“. 

A1 setzt auf Analyse 

Kreiert wurde die Kampagne einmal mehr von der DNS Werbeagentur, die seit Jahren mit A1 zusammenarbeitet, das Projekt #ONEderful wiederum wurde von Wolfgang Sturm (Leiter A1 Digital Communications und Social Media) und der Agentur Seso erarbeitet. „Ein sehr eingespieltes Team“, wie Sourek die Zusammenarbeit mit DNS beschreibt und ein Team, das es geschafft hat, die Kampagnen von A1 immer wieder mit einer durchdachten Musikauswahl in Verbindung zu bringen. Der Song des neuen Spots ist dabei „Do you remember?“ vom australischen Künstler Jarryd James. Generell müsse das ausgewählte Lied die Kampagnenidee gut tragen. „Auch die Leute bei DNS Wien machen sich darüber sehr intensive Gedanken. Wir achten auf eine gute Mischung zwischen großen, bekannten Namen und österreichischen Künstlern. Der Song muss nicht nur im TV funktionieren, sondern auch als Musik-­Freizeichen und auf der Hotline“, schildert Speil. 

Wie die Kampagne im Ganzen funktioniert, wurde im Zuge eines Pretests analysiert, denn: „Wir von A1 bewegen uns in einer sehr technischen Welt und es ist spannend zu sehen, wie die potenziellen Kunden mit dieser technischen Sprache ­umgehen. Die Kampagne soll für ­unsere Kunden bestmöglich verständlich sein“, begründet Sourek diesen Schritt. 

Dabei stellte sich heraus, dass die technischen Details gut verstanden wurden, Infografiken als Hilfestellung wichtig sind und die Kunden die Sprache und Stilistik sofort mit A1 assoziiert haben. „Wir konnten auch ­einige Nachbesserungen vornehmen, etwa was die Schriftgrößen ­betrifft. Was Kunden nicht wollten: sich in Schubladen stecken lassen. Eine ­Einteilung in Einsteiger, Family, ­Multimedia und Profi haben die Testpersonen dezidiert abgelehnt“, so Speil abschließend.

[]

Kommentare

0 Postings

Keine Kommentare gefunden!

Diskutieren Sie mit

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online