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CCA-Kampagne 2018: Pong-Spiel als 'freies Spiel der kreativen Kräfte'

© CCA Creativ Club Austria/Great

Unter dem Claim und Jahresvorsatz "Das freie Spiel der kreativen Kräfte" möchte der Creativ Club Austria den Dialog und Austausch in der Branche forcieren. Geplant sind zudem einige Änderungen bei den CCA-Awards.

Ein visuelles Pong-Spiel, den 1970-er Jahren entlehnt, der Ball als Spielball des Austauschs zwischen den Dialogpartnern. Das Sujet der am 23. Jänner in Wien präsentierten Jahreskampagne des Creativ Club Austria steht unter dem Claim „Das freie Spiel der kreativen Kräfte“, und für den Jahresvorsatz des CCA zu mehr direktem Austausch mit der Kreativbranche. Darunter will der Vorstand rund um Vorstandssprecher Alexander Hofmann (Y&R) sowohl den verstärkten Dialog mit dem kreativen Nachwuchs als auch die forcierte internationale Vernetzung verstanden wissen.

Umgesetzt wurde die heurige Kampagne von der Vorarlberger Designagentur Great. Für CCA-Geschäftsführer Reinhard Schwarzinger bedeutet die Kampagne eine „Einladung zum Austausch und Dialog. Einerseits mit dem CCA als starkes Sprachrohr der Branche. Andererseits innerhalb der Branche, um sich mit Kollegen auszutauschen und gemeinsam die Leistungen der heimischen Kreativbranche sichtbar zu machen.“

Zugleich solle die Kampagne Ausdruck des „fundamentalen Wandels“ sein, dem die Kreativbranche mittlerweile unterliege. Habe früher der Wettbewerb der großen Agenturen vorgeherrscht, seien es heute zunehmend die kleineren Büros, die die Branchenlandschaft vorantreiben. Unter Österreichs Gestaltern habe ein neuer Zeitgeist Einzug gehalten, Grenzen zwischen den Disziplinen würden verwischen und sich für neue Formen der Zusammenarbeit öffnen, so Schwarzinger. Simon Bleil von Great dazu: „Der CCA öffnet sich einer neuen Generation von Gestaltern in Österreich, wodurch sich auch das Selbstbild des Clubs erneuert.“

Sei die Kampagne 2017 („Kein CCA“) laut CCA-Vorstandsmitglied und Kampagnenverantwortlichem Christian Gosch noch eine Art „Legitimationskampagne“ gewesen, die die Bedeutung der Veneres hervorheben sollte, gehe es heuer auch darum, denn CCA als Froum für Kreative auch abseits des klassischen Wettbewerbs zu positionieren.

Neue Programmpunkte, neue Bühne

Neu sind nicht nur die Kampagne, sondern auch einige Programmpunkte für 2018. So soll etwa die Altersgrenze der „Jungen Creativen“ auf 28 Jahre angehoben werden; ein neues Tool soll das Einreichverfahren erleichtern. Aus den „Hörfunkspots“ wird die Kategorie „Audio“, „Cyber“ zu „Digital“.

Verliehen werden die CCA-Awards dieses Jahr am 4. Mai in der Gösserhalle, von der sich die Vorstandsmitglieder „eine Bühne entsprechend der Bedeutung der Awards“ erhoffen. Der Startschuss für die Einreichungen fällt am 12. Februar; zugelassen sind Arbeiten, die zwischen dem 1. März 2017 und 28. Februar 2018 veröffentlicht wurden.

Ein weiteres Highlight soll mit der „ADC*Europe Night & Exhibition Vienna“ am 14. März 2018 auf der „Graphischen Wien“ über die Bühne gehen, auf welcher die heimischen Gewinner des ADC*Europe prämiert werden sollen.

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