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7. Journalistinnenpreis geht an Solmaz Khorsand

(c) Luiza Puiu

Die Journalistin Solmaz Khorsand schrieb mit einem Leitartikel in der Wiener Zeitung österreichische Mediengeschichte.

 


Das Frauennetzwerk Medien hat am Mittwoch den 7. Journalistinnenpreis an Solmaz Khorsand vergeben. Denn in ihrer Arbeit bei der Wiener Zeitung hat ­Khorsand Geschichte geschrieben, wie es vom Verein heißt: Als das Medium zum Internationalen Frauentag eine dazu passende Schwerpunktausgabe produzierte, war sie die erste Frau, die im 314-jährigen Bestehen der Zeitung einen Leitartikel verfasste – unter dem Titel „Ab in die erste Reihe“. „Das Projekt zeigt nicht nur, dass mehr Frauen an vorderster Front und an mächtigeren Positionen nötig sind, sondern, dass dieses Ziel auch möglich ist – wenn es den Willen und das Bekenntnis dazu gibt,“ heißt es in der Begründung der Jury. ­Khorsand war bis zum Jahresende 2017 Redakteurin bei der Wiener Zeitung und wechselte mit Jahresbeginn zu Republik – einem Journalismusprojekt in der Schweiz. Ihre journalistische Laufbahn hat sie beim Monatsmagazin Datum begonnen.

Mit dem Jungjournalistinnenpreis wird Elisabeth Mittendorfer für ihre konsequente frauenbezogene und politische Arbeit als Lifestyle-Verantwortliche bei kurier.at ausgezeichnet: „Ob Lohnschere, #metoo oder das Menstruationstabu – sie greift alle Themen behutsam, aber deutlich feministisch an,“ heißt es von der Jury.  Die gebürtige Oberösterreicherin ist seit Februar 2016 bei kurier.at und war zuvor Portalmanagerin bei miss.at, sowie Chronik-Redakteurin beim Standard, beziehungsweise derstandard.at. Auch in der Liste der „30 Besten unter 30“ war sie bereits vertreten.

Der Wiener Journalistinnen-Preis ist eine Auszeichnung des Frauennetzwerk Medien für herausragende journalistische Leistung. Er ist auf Initiative des Frauennetzwerk Medien gemeinsam mit Stadträtin Renate Brauner entstanden und wird von dieser, sowie von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger unterstützt. Das Preisgeld wird von der Wien Holding, die Statuette von der Wirtschaftsagentur Wien gestiftet. Der Jungjournalistinnen-Preis ist ebenfalls eine Auszeichnung des Frauennetzwerk Medien in Kooperation mit dem Privatsender PULS 4. Das Ziel ist, eine talentierte und vielversprechende Nachwuchsjournalistin vor den Vorhang zu holen. Das Preisgeld wird von PULS 4 gestiftet.

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