Widerstand gegen Google Street View
Deutscher Eigentümerverband fordert Immobilienbesitzer auf, sich bei Bedarf gegen Aufnahmen zu wehren.
Angesichts des anstehenden Starts von Googles Straßenbilderdienst Street View hat sich der deutsche Eigentümerverband „Haus & Grund Deutschland“ zu Wort gemeldet. Verbandspräsident Rolf Kornemann: „Haus- und Wohnungseigentümer haben ein Recht darauf, dass Bilder ihrer Häuser geschwärzt werden, so dass diese nicht bei Google Street View erscheinen.“
Die Google-Kamera habe die Bilder nämlich in einer Höhe geschossen, die deutlich über der Augenhöhe eines Normalbürgers liege, warnte Kornemann. „Hecken und Zäune, die als Sichtschutz gedacht sind, wurden so umgangen.“ Betroffene Eigentümer, die Bilder ihrer Immobilien nicht im Internet haben möchten, sollten daher unbedingt Widerspruch einlegen.
Google will Street View bis Ende des Jahres in den 20 größten deutschen Städten einführen. Vor dem Start des umstrittenen Straßenbilderdienstes, der detaillierte Aufnahmen von Straßenzügen und Häusern zeigt, können Hausbesitzer und Mieter vier Wochen lang Widerspruch gegen bestimmte Aufnahmen – so etwa per Online-Formular – einlegen. Die Frist beginnt Anfang kommender Woche.
(Quelle: APA)





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