Werbung auf Schultests
In den USA führt eine clevere Idee zu Diskussionen.
Wirtschaftlich schwere Zeiten führen zu ausgefallenen Ideen. Um Geld für seinen Unterricht zu beschaffen hat Tom Farber, ein Mathe-Lehrer Werbung auf seine Tests drucken zu lassen. Damit wollte er die Druckkosten senken - indem er Firmen auf seinem Test-Papier kleine Werbeslogans schalten ließ. Die Verantwortung über das Loch des Klassenbudget lastet in den USA auf den Schultern der Lehrer - diese Lücke zahlen sie nicht selten aus ihrer eigenen Tasche (geschätzte 430 Dollar jedes Jahr).
Aber nicht jeder ist glücklich über diese Lösung: Robert Weissman, Managing Director von Commercial Alert (eine Non-Profit Organisation die Konsumenten vor zu viel Werbung schützt) ist gegen Werbung in Schulen. Wenn Werbung auf Prüfungsbogen jetzt in wirtschaflich schlechten Zeiten präsent ist, dann wird sie auch in wirtschaftlich besseren Zeiten nicht wieder verschwinden, beklagt Weissman.





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