"USA Today" baut um und ab
Die amerikanische Zeitung "USA Today" streicht mit der Verlagerung ihres Schwerpunktes auf online und mobile 130 Stellen.
"USA Today" will in einem radikalen Umbau ihren Schwerpunkt von der Printausgabe auf das Internet und die neuen mobilen Dienste verlagern. Dabei sollen in diesem Herbst 130 Stellen wegfallen - das sind neun Prozent der 1.400 vom Verlag Gannett für die Zeitung beschäftigten Mitarbeiter. "USA Today" reagiert damit nach Angaben von Verleger Dave Hunke auf einen drastischen Rückgang des Anzeigenaufkommens. Zudem habe die Zeitung Leser verloren, die sich über kostenlose Nachrichtenportale im Internet informierten. Auf einer der Belegschaft am Donnerstag gezeigten Präsentation hieß es: "Wir konzentrieren uns weniger auf Druck ... und mehr darauf, Inhalte für alle Plattformen (Web, Mobildienste, iPad und andere digitale Formate) zu produzieren."
Hunke sagte der Nachrichtenagentur AP: "Das ist ziemlich radikal. Das macht uns fit für das nächste Vierteljahrhundert." Als "USA Today" 1982 auf den Markt kam, galt sie von ihrem Konzept her als eine der modernsten Zeitungen: kürzere Texte, illustriert mit farbigen Grafiken in einem neuen Layout.
(Quelle: APA/apn)





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